Die Materialität des Rechnens in China – Vom Abakus zum Papier

Ausschnitt aus einer chinesischen Rechenanleitung aus dem 12. Jhd.

Auch dieses Jahr ist der Lehrstuhl für Sinologie an der Langen Nacht der Wissenschaften vertreten.

Dieses Jahr widmen wir uns ganz dem Thema der Mathematik in China. Was verbirgt sich hinter Merksätzen wie „Sieben-Drei: vierzig-zwei“ ? In China existieren diese und viele andere seit dem 12. Jahrhundert, sie dienen sowohl dem Rechnen mit dem Abakus als auch der schriftlichen Rechnung. Wenn Sie selbst erfahren wollen, was sie bedeuten und warum diese mathematisch Sinn ergeben, dann können Sie bei uns ungewohnte Rechenwege begehen.

Neugierig geworden? Dann kommen Sie uns doch besuchen.

Sie finden uns auf der Karte für die Lange Nacht der Wissenschaften unter der Nummer 9.

Dort können Sie zwischen 18:00 und 00:00 Uhr bei unserer Ausstellung, im Department Mathematik in der Cauerstrasse 11 im 1. OG, Raum 01.252, einen Einblick in chinesische Rechenarten des 12. Jahrhunderts bekommen und sich einmal selbst am chinesischen Abakus ausprobieren.

Darüber hinaus wird Frau Prof. Dr. Dr. Bréard einen Vortrag halten mit dem Thema: „Was sind und was sollen die Zahlen in China? Mathematik aus fernöstlicher Perspektive“.
Dieser findet um 20:15 Uhr im Emmy-Noether-Hörsaal (H12) im 1. OG des Department Mathematik in der Cauerstrasse 11 in Erlangen statt.

Weitere Informationen sowie mögliche Anfahrtsrouten und eine Karte der Umgebung finden Sie auf der Website der Langen Nacht der Wissenschaften.