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Workshops

Liebe Studierende,

Es wird der Workshop  „Transcontinental Perspectives on Knowledge Production“ in Korea angeboten. Nähere Informationen finden Sie im folgenden Text.

 

Call for Papers:

The fifth workshop in the Trilateral Workshop Program „Transcontinental Perspectives on Knowledge Production“ organized by the FAU Erlangen-Nürnberg, the University of Tokyo and Yonsei University (Korea) will be hosted at Yonsei University, Korea on September 6-7, 2018. This time the workshop is titled „Seeing like a State: Popularizing Correct Knowledge“.
The workshop will be held in English and is once more aimed at M.A. and Ph.D. students of FAU who are interested in intensive international academic experiences and exchange in the areas of history, cultural studies and area studies. Presentations should be about 20 minutes, followed up by discussions.
Depending on the quality of the application and the availability of funding it is possible to combine the workshop participation with a short-term research stay for field work, archival research or visits of the Kim Dae-Jung Presidential Library. Maximum length of research stay for M.A. students is 2 weeks, and for Ph.D. candidates 2 months.

Applications with a presentation abstract of max. 300 words—supplemented by a short description of the research stay purpose—should be submitted to the email addresses mentioned below until April 20, 2018:

Professor Dr. Marc Andre Matten / Professor Dr. Fabian Schäfer
marc.matten@fau.de / fabian.schaefer@fau.de
University of Erlangen-Nuremberg
Institute for Near Eastern and East Asian Languages and Civilizations
Artilleriestraße 70
91052 Erlangen, Germany

 

Liebe Studierende,

Seit 2014 besteht seitens der Universität Erlangen-Nürnberg (Institut für Sprachen und Kulturen des Nahen Ostens und Ostasiens) mit dem Integrated Human Sciences Program for Cultural Diversity (Tokyo University) und dem Institute of Korean Studies (Yonsei University) ein Workshop-Programm, das sich mit Produktion, Transfer und Zirkulation von Wissen in transkontinentaler Perspektive beschäftigt. Der Deutsche Akademische Austauschdienst (DAAD) fördert dieses Programm nun für zwei Jahre (2017-2019). Auf der Ebene der Nachwuchsförderung werden Projekte zur Wissensgeschichte und Wissenssoziologie verfolgt, in deren Zentrum die kulturellen, sozialen, politischen und intellektuellen Dimensionen der Wissensproduktion stehen. Entsprechende Fragestellungen sollen aus interdisziplinärer und transnationaler Perspektive neu erschlossen werden. Mit den Partnern in Japan und Korea werden in den kommenden zwei Jahren eine Reihe von Workshops veranstaltet. Zentrales Ziel der Reihe ist es, Studierenden und Doktoranden die Möglichkeit zu bieten, sich in einem internationalen Umfeld auszuprobieren, sich Feedback für ihre Forschungsarbeit zu holen, Kontakte zu knüpfen, um derart den wissenschaftlichen Nachwuchs zu fördern. Kombiniert mit Forschungsaufenthalten richten sich die Workshops an besonders qualifizierte, interdisziplinär arbeitende Masterstudierende und DoktorandInnen.

Die kurz- bis mittelfristigen Forschungsaufenthalte bieten beiden Gruppen Möglichkeiten zur Archiv- und Bibliotheksrecherche sowie zur Feldforschung in Korea und Japan (Masterstudierende 14 Tage, DoktorandInnen 2 Monate).

Der nächste Workshop in dieser Reihe wird für September 2018 in Seoul geplant, Seeing like a State: Popularizing Correct Knowledge.

 

Workshop 9/2017 an der University of Tokyo: The Fate of the Fact in the postmodern Era

Vom 15. bis zum 16. September fand in Tokyo der vierte Workshop der trilateralen Reihe „Transcontinental Perspectives on Knowledge Production“ mit dem Titel “The Fate of the Fact in the post-secular Era” statt. Hierzu reisten Studierende und DoktorandInnen der Erlanger Japanologie und der Sinologie zusammen mit Professor Matten an, um über das Schicksal von Fakten in der postsäkularen Ära zu diskutieren. Professor Nakajima Takahiro der Universität Tokyo hieß die Gäste aus Deutschland und Korea herzlich willkommen. Prof. Kim Hang von der Yonsei Universität (Seoul) nahm ebenfalls zusammen mit einigen Studierenden an diesem Workshop teil.

Neben dem akademischen Programm und den fruchtbaren Diskussionen an den zwei Workshoptagen wurde vom Gastgeber ein Besuchsprogramm organisiert, welches den Besuch des Kanda Myōjin Schreins 神田明神 (http://www.kandamyoujin.or.jp), die Antiquarische Buchstrasse in Jinbōchō 神保町 (http://jimbou.info) sowie eine Führung durch die Yonezawa Memorial Library of Manga and Subculture (https://www.meiji.ac.jp/cip/english/institute/yonezawa.html) beinhaltete.

Dank der Förderung durch den DAAD im Rahmen der PAJAKO-Förderlinie konnten die Studierenden und DoktorandInnen die Teilnahme am Workshop mit einem Forschungsaufenthalt (max. 2 Monate) kombinieren, d.i. Feldforschung für ihre Abschlußarbeiten bzw. Materialrecherchen in den zahlreichen, hervorragend ausgestatteten Bibliotheken der Universität Tokyo.

Workshop 2/2017 an der FAU Erlangen-Nürnberg: Sharing Knowledge in a Globalized Civil Society

Vom 17.-18. Februar 2017 fand der PAJAKO-Workshop mit dem Arbeitstitel „Transcontinental Perspectives on Knowledge Production: Sharing Knowledge in a Globalized Civil Society“ an der FAU statt. Die zahlreichen Teilnehmer kamen von der FU Berlin, Tokyo University, Yonsei University und natürlich der FAU. Mit insgesamt vierzehn Vorträgen zu verschiedensten Themen passend zum Arbeitstitel waren beide Tage inhaltlich gut gefüllt. Unterstützt wurde der Workshop vom Zentralinstitut für Regionenforschung und dem Deutschen Akademischen Austauschdienst (DAAD). Nach dem Workshop haben alle Teilnehmer gemeinsam noch einen Tag in Nürnberg verbracht und dort das Germanische Nationalmuseum sowie das Reichsparteitagsgelände besichtigt.

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Studierende,

wir möchten Sie recht herzlich dazu einladen, an einer Veranstaltung des akademischen Konfuzius-Instituts Göttingen und des Konfuzius-Instituts Nürnberg- Erlangen teilzunehmen

Als Referentin für den Tagesworkshop wurde eine der bekanntesten Expertinnen für Chinesischunterricht in den USA, Dr. Cynthia Ning von der University of Hawai’i gewonnen. Sie wird den Workshop „Fachdidaktik Chinesisch“ leiten.

Zeit: Donnerstag, 9. Februar 2017 10-17 Uhr
Ort: Konfuzius-Institut Nürnberg-Erlangen, Virchowstr.23, 90409 Nürnberg
Gebühr: kostenlos
Anmeldung wird erbeten über info@konfuzius-institut.de

weitere Informationen zum Workshop und über die Referentin finden Sie hier.

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Studierende,

hiermit laden wir Sie herzlich zum Workshop „Westliches Kunstsystem und chinesische zeitgenössische Kunst 1980-2015“ ein.

Im Laufe des sich wechselnden sozialen Klimas durchlief die chinesische zeitgenössische Kunst seit Anfang der 80er Jahre eine rasche Entwicklung. Dabei hat das westliche Kunstsystem eine entscheidende Rolle gespielt, was heftigen Streit darüber verursacht hat, wie man die Kunst in China „zeitgenössisch“ und „chinesisch“ definieren kann. Dies sind zentrale Fragestellungen, die im Workshop diskutiert werden. Teil des Workshops ist zudem ein Gastvortrag von Herrn Prof. Dr. J. P. Park von der University of Riverside, California, über „Art by the Book: Painting Manuals and the Leisure Life in Late Ming China (1550-1644)“

Dozenten: Dr. Ma Ning, Yunnan Arts University, Kunming, VR China; Dr. Florian Wagner, FAU, IKGF

Der Workshop wird von der Erlanger Kunstgeschichte veranstaltet und ist für Interessierte sowie für Studierende der Sinologie als Gasthörer geöffnet. Es ist jedoch nur eine begrenzte Zahl an Teilnehmerplätzen verfügbar! Es gilt die Reihenfolge der eingehenden Anmeldungen.

Anmeldung, vorbereitende Lektüre und weitere Informationen über StudOn

Veranstaltungsort: Medienraum/Seminarraum 00.0027 in der Orangerie Schlossgarten 1, 91054 Erlangen

Termine: Freitag, 28.10.2016: 9:00-12:00, 14:00-17:00 Uhr, Montag, 31.10.2016: 9:00-12:00, 14:00-17:00 Uhr

Gastvortrag: Montag, 31.10.2016: 18:00 Uhr

Workshop

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Studierende,

am Freitag, den 08. Juli, und Samstag, den 09. Juli 2016, findet an der FAU Erlangen-Nürnberg ein Workshop zum Thema „Wissensschaffung und Wissenspopularisierung im Russisch-Ostasiatischen Raum“ statt.

Ort: Hartmannstr. 14, 91052 Erlangen

Organisiert von
Prof. Dr. Marc Matten und Prof. Dr. Julia Obertreis (FAU)
in Kooperation mit
Prof. Dr. Andreas Renner (LMU München) und Dr. Frank Grüner (Universität Heidelberg)

Der Workshop greift Fragestellungen der Wissens- und Wissenschaftsgeschichte auf und verknüpft sie im interdisziplinären Dialog zwischen (Osteuropäischer) Geschichte, Japanologie und Sinologie mit den Anliegen der (inter-)imperialen und transnationalen Geschichte. Die zentrale Frage des Workshops ist, in welchem Spannungsverhältnis Produktion, Transfer und Popularisierung von Wissen in lokalen, nationalen und imperialen Kontexten stehen. Hintergrund ist, dass Wissen und Wissenschaften in Japan, China sowie in Russland/der Sowjetunion seit dem 19. Jahrhundert eine tiefgreifende Transformation erfuhren, die seit einiger Zeit von der Wissenschaftsgeschichte wieder neu bewertet wird. Zwei Themenblöcke sollen im Mittelpunkt stehen. Dies sind 1) die Produktion von Wissen, insbesondere das Spannungsfeld zwischen Forscherpersönlichkeit und Netzwerk, 2) die Rezeption, Dissemination und Popularisierung von Wissen mit dem Fokus auf der Echtheitszuschreibung, d.h. der Schaffung von Authentizität.

Programm:

Freitag, 08. Juli 2016
14.30 Uhr Begrüßung durch die Veranstalter
14.45 Uhr

 

Sektion I — Authentizität von Wissen

Hajo Fröhlich: Authentic Animals: Standards of Zoological
Knowledge in China, 1880s – 1930s

Vera Shibanova: Wissenstransfer und Wissensproduktion in der
frühen sowjetischen Kinderforschung: die Entstehung des „normalen
sowjetischen Kindes“ in den 1920-30er Jahren

Kommentar: Julia Obertreis

16.15 Uhr Kaffeepause
16.45 Uhr Sektion II — Popularizing Scientific Knowledge

Harald Kümmerle: Defining mathematics in Meiji- and Taishō-era
Japan (1868-1926): academic mathematicians and the
communication of their science to the public

Mirjam Voerkelius: Evolution in Times of Revolution: Popularizing
Darwinism in the Soviet Union

Kommentar: Marc Matten

18.30 Uhr Abendvortrag
Fabian Schäfer
mit anschließender Diskussion:
Kybernetik und Informationsgesellschaft in Japan, 1945-1970
20.00 Uhr Gemeinsames Abendessen
Samstag, 09. Juli 2016
09.00 Uhr Sektion III — Wissensproduktion im Schatten von Imperien

Dorothea Heuschert-Laage: „Wenn die Mongolen ins Wissen
hinüberwechseln“ Die Gründung des Ostmongolischen
Verlagshauses in den Jahren 1924-26

Tatiana Linchoeva: Buryats in the Saint Petersburg University,
1900-1914: Cultural Nationalism in Imperial Russia

Kommentar: Andreas Renner

10.30 Uhr Kaffeepause
11.00 Uhr Sektion IV — Transnationale Wissensnetzwerke

Ivan Sablin: Studying and Practicing Buddhism in the Soviet Union:
Lamas, Scholars, and Dissidents, 1930s–1980s

Marc Matten: Wissensnetzwerke im Kalten Krieg: Überlegungen
zur möglichen Rolle der Digital Humanities

Kommentar: Frank Grüner

12.30 Uhr Schlussdiskussion
13.00 Uhr Gemeinsamer Mittagsimbiss

Ende der Veranstaltung

Sehr geehrte Damen und Herren,

im Rahmen eines Visiting Professorships der FAU wird die Spezialistin für chinesischen Buddhismus und Kunst der Seidenstrasse, Prof. Dr. Ng Zhiru (Pomona College, California), am 25. Mai einen Workshop und am Tag davor, Dienstag, den 24. Mai 2016, einen öffentlichen Vortrag anbieten:

Lecture
Prof. Dr. Ng Zhiru
(Professor of Religious Studies, Pomona College, California):
„Passage to the Land of Bliss:  Kṣitigarbha in the Art and Architecture of Dunhuang Mogao Caves.“

Tuesday, May 24, 18:00 c.t.
Kollegienhaus Raum KH 1.013

In Modern Chinese Buddhism, the bodhisattva Kshitigarbha, known as Dizang 地藏 in China, is most popular in East Asian Buddhism for his role as Lord of the Underworld. The transformation of Dizang from a relatively generic bodhisattva in the Indian Mahāyāna pantheon to the Lord of Underworld is visually and spatially mapped especially in the art and architecture of Mogao caves at Dunhuang. In the localized expression at the Mogao caves, this religious transformation is effectuated through visual and spatial paradigm shifts whereby Dizang emerged as the main icon of veneration in an increasingly standardized location of cave architecture. The speaker will discuss both visual and textual evidence to explain plausible broader patterns of changes in iconic worship that were crystallized in Mogao Cave art of the tenth century.

Workshop
Prof. Dr. Ng Zhiru and Prof. Dr. Esther-Maria Guggenmos
“Tracing Imaginations of the Afterlife on the Silk Road – Transformations of Bodhisattva Kṣitigarbha (Dizang) at Dunhuang”
Wednesday, May 25, 12:30 p.m. – 17:00 p.m.
Artilleriestr. 70, Raum 00.111

Der Vortrag ist zugleich auch der erste Vortrag in einer Reihe von Vorträgen zur Seidenstrasse unter dem Titel „Entangled Exchange: Aktuelle Forschungen zur Seidenstrasse zwischen China und Europa“ welche der Lehrstuhl Sinologie in diesem Jahr zusammen mit dem Konfuzius-Institut Erlangen-Nürnberg anbieten wird. Die Ankündigung der Reihe erfolgt gesondert.

Zum Vortrag sind alle willkommen. Bei Interesse am Workshop melden Sie sich bitte bei mir kurz per Email (esther-maria.guggenmos@fau.de) an.

Herzlichen Dank
und freundliche Grüße

Esther-Maria Guggenmos

mit Prof. Dr. Ng Zhiru (Pomona College, California) und Prof. Dr. Esther-Maria Guggenmos (Lehrstuhl Sinologie, FAU) am 25.05.2016 am Lehrstuhl für Sinologie der FAU

von Leonie Sterzel

Diesem Workshop ging am Abend vorher ein Vortrag mit dem Titel „Passage to the Land of Bliss:  Kṣitigarbha in the Art and Architecture of Dunhuang Mogao Caves“ von Prof. Dr. Ng Zhiru – Spezialistin für chinesischen Buddhismus und Kunst der Seidenstraße sowie Gast der Sinologie im Rahmen eines Visiting Professorships der FAU – voraus, der den Transformationsprozess des chinesischen Buddhismus von Indien nach China am Beispiel des erst in China zu Bedeutung gelangten Bodhisattvas der Unterwelt darstellte. Dieser stand im Zentrum des Workshops: Kṣitigarbha, in China auch als Dizang 地藏bekannt, gelangte zu einer zentralen Rolle im chinesischen und besonders auch japanischen Buddhismus als Beschützer der Unterwelt. In den Mogao-Höhlen bei Dunhuang können Darstellungen auf Wandmalereien über die Jahrhunderte den Wandel dieser Gestalt nachzeichnen – beginnend im 3. Jahrhundert n. Chr. mit ersten Darstellungen, die ihn umgeben von den „Sechs Daseinsbereichen“ darstellen.

Zu Beginn des Workshops wurde nochmals auf den Vortrag vom Vorabend eingegangen und Frau Prof. Zhiru nahm sich viel Zeit, die noch offenen Fragen der Teilnehmenden zu beantworten. So wurden beispielsweise der Spiegel des Karmas und die Sechs Daseinsbereiche, die in gute und schlechte eingeteilt werden, noch genauer erklärt: Gute Bereiche sind die der Menschen, der Götter und der Gegengötter, schlechte dagegen die der Tiere, hungrigen Geister und Höllengestalten. Danach wurde mittels Partnerarbeit zu Texten weitere Bodhisattvas und Buddhas erschlossen sowie die Zusammenhänge dieser Figuren untereinander aufgezeigt. Die drei neben Kśitigarbha bekanntesten Bodhisattvas sind Avalokiteśvara (Guanyin), Mañjuśrī (Wenshu) und Maitreya (Mile Fo). Mit der Figur Buddhas ist keineswegs nur der historische Buddha gemeint. Buddhistische kosmologische Vorstellungen lassen eine sinnvolle Einteilung in Buddhas der Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft zu. So werden schon in frühen buddhistischen Schriften sieben Buddhas genannt, die in der Figur des historsichen Śākyamuni kulminieren.

Am Ende des Workshops hatten die Teilnehmer noch die Möglichkeit Prof. Dr. Ng Zhiru persönliche Fragen zu stellen und dies wurde auch gerne wahrgenommen. So konnte ein Einblick in ihr Leben als buddhistische Nonne und Professorin einer Hochschule gewonnen werden.

 

Sehr geehrte Damen und Herren,

gerne möchten wir Sie auf den folgenden Workshop des Internationalen Kollegs für Geisteswissenschaftliche Forschung „Schicksal, Freiheit und Prognose. Bewältigungsstrategien in Ostasien und Europa.“ (IKGF) am 27. und 28. Oktober 2015 aufmerksam machen. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen, um Ihre vorherige Anmeldung wird gebeten:

“Divination and the Strange in Pre- and Early Modern East Asia and Europe”

Veranstalterin: Dr. Sophia Katz
Ort: IKGF Seminarraum, Gebäude D1
(Hartmannstr. 14, 91052 Erlangen)

Weitere Informationen zum Workshop finden Sie auf der Website des IKGF.

 

 

am 17.10.2015 am Lehrstuhl für Sinologie der FAU

von Monika Gänßbauer

Dieser Workshop brachte Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler von Hongkonger Universitäten und der FAU für einen sehr angeregten Austausch zu Fragen von Interkulturalität und zum Umgang mit dem ‘Fremden’ und dem ‘Eigenen’ zusammen. Als Referentinnen und Referenten wirkten mit: Dean Prof. Dr. Kwok-kan Tam von der Open University of Hongkong, Prof. Dr. Terry Yip von der Hongkong Baptist University, Prof. Dr. Kretzschmar von der FAU, Fachbereich Germanistik,  und PD Dr. Monika Gänßbauer von der FAU, Lehrstuhl für Sinologie. Unter den Teilnehmenden waren neben Prof. Dr. Michael Lackner, dem Lehrstuhlinhaber für Sinologie und Direktor des IKGF an der FAU, auch zwei Akademiker aus Festlandchina, eine ehemalige Dozentin des Goethe-Institutes Hongkong sowie Studierende der Germanistik und der Sinologie an der FAU.

Kwok-kan Tam, ein ausgewiesener Ibsen-Experte, sprach über Veränderungen in den Kategorien von Moral und Werten, die durch Ibsens Theaterstücke und durch eine Auseinandersetzung mit ihnen in China angestoßen wurden. Seit dem 20. Jahrhundert habe sich das Konzept von Individualismus in China entwickelt. Dies sei auch Ibsen zu verdanken. Henrik Ibsen wurde in China oft als eine alternative Stimme wahrgenommen und er werde bis heute von chinesischen Intellektuellen als solche genutzt, um eigene Anliegen voranzubringen, erklärte Kwok-kan Tam.

Terry Yip ging auf das Thema Goethe in China ein und zeigte, dass Goethe durchaus nicht schon durch die ersten Übersetzungen seiner Werke, angefertigt 1902-1903 von Ma Junwu, bekannt wurde. Später jedoch, als der bekannte Autor Guo Moruo Übersetzungen des Faust vorlegte (1929 bzw. 1947), fand Goethe eine sehr positive Rezeption in China. Die Romantik in seinen Werken, der Geist des Faust und die Liebe Werthers bildeten wichtige Elemente dieser Rezeption.

Dirk Kretzschmar wiederum hatte China und chinesische Kultur in Goethes Werken in den Blick genommen. Er zeigte, dass der Begriff der Weltliteratur für Goethe kein statisches, sondern ein dynamisches Konzept war. Goethe setzte sich für eine produktive Rezeption fremder Literatur ein, auch um Deutschland als internationalen Akteur zu positionieren. Seine Haltung zu China hat sich während seines Lebens stark von einer negativen zu einer positiven Wahrnehmung gewandelt.

Monika Gänßbauer befasste sich in ihrem Beitrag mit der Daoismus-Rezeption im deutschsprachigen Raum. Während die Jesuiten den Daoismus als Aberglauben betrachteten, entwickelte sich im 20. Jahrhundert ein regelrechtes ‚Dao-Fieber‘ im deutschsprachigen Raum. Die Referentin ging auch verschiedenen Übersetzungsvarianten des Schmetterlings-Gleichnisses im Zhuangzi nach. So hat Martin Buber nach Ansicht Hans-Georg Möllers z.B. aus einem daoistischen Text einen christlich-jüdischen gemacht.

Der Workshop fand ein sehr positives Echo. Es wurde intensiv diskutiert und am Ende die Hoffnung auf eine fortgesetzte Auseinandersetzung mit den Themen des Workshops formuliert.

Erlangen, den 19.10.2015

Convenor: Prof. Lisa Raphals (University of California, Riverside)

May 12-13, 2015

Location

IKG seminar room 00.235, building D1
Hartmannstr. 14,
91052 Erlangen

Registration

Please register via our online form until May 5, 2015

 

Programme

Tuesday, May 12, 2015

10:00 a.m. Welcome and Introduction
10:30 a.m. Coffee Break
10:45 a.m. Understanding Delphi Through Tibet
Prof. Michael Flower (Princeton University)
12:15 p.m. Lunch Break
1:45 p.m. Good Better Best: Fortune and Fate at the Oracle of Zeus, Dodona
Prof. Esther Eidinow (University of Nottingham)
3:15 p.m. Coffee Break
3:30 p.m. Writing Fate: Rethinking Greek Oracular Practices Through Comparativism
Prof. Marcello Carastro (Ecole des Hautes Études en Sciences Sociales)

Wednesday, May 13, 2015

9:00 a.m. Which Self Image? Body, Mind, and Fate in China and Greece
Prof. Lisa Raphals (University of California, Riverside)
10:30 a.m. Coffee Break
10:45 a.m. Choosing a Life: Lunyu 2.4 and Self-Determination
Prof. Richard King (University of Bern)
12:15 p.m. Lunch Break
1:45 p.m. The Meanings and Practice of Sacrifice in Early Greece and China
Michael Puett (Harvard University)
3:15 p.m. Coffee Break
3:30 p.m. Conclusion

 

International Consortium for Research in the Humanities

„Fate, Freedom and Prognostication. Strategies for Coping with the Future in East Asia and Europe.“

Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg
Hartmannstr. 14
91052 Erlangen
Telefon: +49 (0)9131 85 – 64340
Fax: +49 (0)9131 85 – 64360
E-Mail: Petra.Hahm@ikgf.uni-erlangen.de

Sehr geehrte Damen und Herren,

wir möchten Sie gerne auf die Einladung des Internationalen Kollegs für Geisteswissenschaftliche Forschung „Schicksal, Freiheit und Prognose. Bewältigungsstrategien in Ostasien und Europa“ der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (IKGF) zum

Workshop „Jewish Divination“

hinweisen, der von der Gastwissenschaftlerin am IKGF Dr. Josefina Rodríguez Arribas (The Warburg Institute, School of Advanced Studies, University of London) organisiert wird.

Der Workshop findet vom 17. bis 18. März 2015 in den Räumlichkeiten des IKGF statt:
Seminarraum des IKGF, Gebäude D1, Hartmannstr. 14, 91052 Erlangen.
Nähere Informationen finden Sie auch auf der Webseite des IKGF.

 

 

 

 

 

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Studierende,

auf die folgende Einladung des Internationalen Kollegs für Geisteswissenschaftliche Forschung (IKGF) zur Internationalen Konferenz möchten wir Sie gerne hinweisen:

Dear ladies and gentlemen,

The International Consortium for Research in the Humanities „Fate, Freedom and Prognostication. Strategies of Coping with the Future in East Asia and Europe“ of the Friedrich-Alexander University Erlangen-Nürnberg is delighted to announce the workshop

„Divination in Tibet and Mongolia. Past and Present“

convened by Prof. Dr. Donatella Rossi

to be held on

December 2-3, 2014

at the

IKGF seminar room in building D1

(Hartmannstr. 14, 91052 Erlangen)

The Workshop “Divination in Tibet and Mongolia. Past and Present” gathers internationally distinguished scholars who will present, according to their own specialized researches in the field of Tibetan and Mongolian studies, a specific topic on the numerous and diversified systems and instruments for discovering hidden circumstances pertaining to those two cultural realities. The Workshop is the first of its kind. Through presentations and round table discussions participants will endeavor to establish a blueprint for a transdisciplinary and transcultural discourse on the nature and history of divination in Tibet and Mongolia.

Programme

Tuesday, December 2, 2014

10:00 a.m. Welcome addresses
Prof. Dr. Rainer Trinczek (Dean of the Faculty of Humanities, Social Sciences, and Theology, FAU Erlangen-Nürnberg)
10:15 a.m. Introduction
Prof. Dr. Donatella Rossi (Sapienza University of Rome, IKGF Visiting Fellow)
10:30 a.m. How to Calculate the Future. The Mathematics of Divination in Tibet
Prof. em. Dr. Dieter Schuh (Rheinische Friedrich-Wilhelms- Universität Bonn, Abteilung für Mongolistik und Tibetstudien; International Institute for Tibetan and Buddhist Studies GmbH)
11:15 a.m. A Case of Prophecy in Post-Imperial Tibet
Prof. em. Dr. Per Kværne (University of Oslo, Norway)
12:00 p.m. Lunch Break
2:00 p.m. Mo-Divination in Healing Rituals in Bhutan
Dr. Mona Schrempf (EASTmedicine Research Centre, Complementary Medicine, School of Life Sciences, University of Westminster, London)
2:45 p.m. How to Determine the Right Place for Construction: Glimpses of sa dpyad
Prof. Dr. Petra Maurer (Bayerische Akademie der Wissenschaften / LMU München)
3:30 p.m. Coffee Break
4:00 p.m. Prognosis, Prophylaxis, and Trumps: Comparative Remarks on Several Common Forms of Tibetan Cleromancy
Alexander Smith, M.A. (École Pratique des Hautes Études, Paris)

Wednesday, December 3, 2014

10:30 a.m. Signs and Portents in Nature and in Dreams: What They Mean and What Can be Done About Them
Prof. Dr. Charles Ramble (University of Oxford; École Pratique des Hautes Études, Paris)
11:15 a.m. Divinations Padampa Did or Did Not Do or Did or Did Not Write
Prof. Dr. Dan Martin (Hebrew University of Jerusalem, Israel)
12.00 p.m. Lunch Break
2:00 p.m. Some Notes on Tibetan Astrology in Mongolia: The Legacy of Lamyn Gegeen Blo Bzang bstan ’dzin rgyal mtshan (1639-1703)
Dr. Agata Bareja-Starzyńska (University of Warsaw)
2:45 p.m. Preliminary Considerations About the Role of Semantics in Divination
Prof. Dr. Donatella Rossi (Sapienza University of Rome, IKGF Visiting Fellow)
3:30 p.m. Coffee Break
04:00 p.m. Final Discussion

For further information, please refer to our website at http://ikgf.fau.de/events/upcoming-events/2014-12-workshop-divination-in-tibet-and-mongolia-past-and-present.shtml or contact Philipp Hünnebeck at Philipp.Huennebeck@ikgf.uni-erlangen.de.