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E-Learning Projekt

Das E-Learning-Projekt am Lehrstuhl für Sinologie

Am Lehrstuhl für Sinologie werden im E-Learning-Projekt neue Konzepte zur Vermittlung der chinesischen Sprache und Kultur unter Einsatz digitaler Medien erarbeitet und Studierende des Lehramtsstudiengangs „Erweiterungsfach Chinesisch“ im Umgang mit Tablets und interaktiven Whiteboards geschult. Das Erlernen von Online-Recherchestrategien, der kritische Umgang mit digitalen Medien und die souveräne Handhabung der entsprechenden technischen Ausstattung gehören heute zu den grundlegenden Fertigkeiten, die es im Studium zu vermitteln gilt.

Die Sinologie in Erlangen verfügt Dank einer großzügigen Schenkung der Firma Huawei Technologies Deutschland GmbH über zwei interaktive Whiteboards sowie zwei Klassensätze von Tablets, sodass nicht nur im Sprachunterricht, sondern auch in Seminaren und Vorlesungen digitale Medien und Online-Tools integriert werden können. Die Arbeit des E-Learning-Teams wird finanziell vom QuiS-Projekt der FAU unterstützt und durch das ILI didaktisch begleitet.

Die technische Ausrüstung in den Unterrichtsräumen und die Online-Angebote eröffnen den Studierenden und Lehrenden eine Vielzahl von neuen Möglichkeiten der Interaktion und eine bessere Einsicht in Lernfortschritte:

E-Learning im Sprachunterricht und im Seminar

Die Tablets können im Sprachunterricht dazu beitragen, dass die Studierenden den Unterricht aktiver mitgestalten und etwa nach einzelnen Übung am Tablet die Ergebnisse vergleichen und gemeinsam Verbesserungen erarbeiten können. Digitale Inhalte, wie Film- oder Audiomaterial können von den Studierenden im eigenen Tempo auf den Tablets abgespielt und beliebig oft wiederholt werden. Dies ist insbesondere beim Erlernen der chinesischen Aussprache und bei Hörverständnisübungen von Vorteil. Auch das Erlernen der Schriftzeichen, das die Lernenden vor besondere Herausforderungen stellt, kann durch die graphischen Möglichkeiten der interaktiven Whiteboards und Tablets unterstützt werden.

E-Learning im Selbststudium

Über die Online-Plattform StudOn der FAU können Studierende auch von zu Hause aus in Online-Tests ihre fachlichen und sprachlichen Fähigkeiten verbessern. Zugleich können Lehrende die Fortschritte der Studierenden nachverfolgen und nach Bedarf gezielt zusätzliche Angebote machen. Es kann unter anderem gemeinsam an Aufgaben gearbeitet, über Umfragen ein Feedback eingeholt und direkt innerhalb der Gruppe kommuniziert werden.

Team

Koordination:

Henrike Rudolph
Mail: henrike.rudolph@fau.de
Tel: +49(0)9131-8523094

 

Fachkraft Chinesischunterricht:

Frau Yang Cui
Email: cui.yang@konfuzius-institut.de

 

Studentische Hilfskräfte:

Frau Maja Pryka
Email: maja.pryka@fau.de

Frau Keewai Wong
Email: keewai.wong@fau.de

Fortsetzung der Filmdreharbeiten des E-Learning Projekts am Lehrstuhl der Sinologie

Das Team am Set

Das E-Learning Projekt Team hat im Sommersemester 2018 den Dreh von Lehrvideos fortgeführt. Am 26. Juni und 16. Juli hat das Team eine Videoreihe bestehend aus vier Kurzvideos sowie vier weitere Lehrvideos gedreht. Durch zahlreiche Feedbacks konnten viele Verbesserungen vorgenommen werden:
In der Konzeptionsphase der Lehrvideos wurde insbesondere Wert auf die neue Funktion „interaktive Videos“ auf StudOn gelegt, um den Zuschauern einen angenehmen und interessanten Einblick in die behandelten Themen zu ermöglichen. Für eine bessere Videoaufnahme und Umsetzung des Drehs wurde die Technik durch einen Teleprompter ergänzt.
Das E-Learning Projekt der Sinologie unterstützt am Lehrstuhl die Einbettung von Technik in die didaktische Lehre. Das Angebot richtet sich an alle Kurse der Sinologie.

Auch dieses Mal wurde der Dreh durch die Ausleihe der notwendigen Technik vom Institut für Lern-Innovation der FAU ermöglicht.

 

Filmdreh des E-Learning Projekts – Kurze Lehrvideos zur Sprache und Kultur Chinas:

Am Lehrstuhl der Sinologie fand am 26. und 27. Februar ein Videodreh des E-Learning-Teams statt, bei dem insgesamt vier kurze Lehrvideos aufgenommen wurden. Diese sollen den Auftakt für eine Reihe von Videos bilden, in denen sowohl die chinesische Sprache, als auch die Kultur möglichst verständlich und anschaulich vermittelt werden soll.

Das E-Learning Projekt der Sinologie arbeitet daran, digitale Medien sowohl in den Sprachunterricht, als auch in den Seminaren und Vorlesungen zu integrieren. Mit dieser kleinen Videoreihe sollen zunächst wichtige Grundkenntnisse zu China abgedeckt werden, sie zielen damit sowohl auf Studierende wie auch auf interessierte Zuschauer und Einsteiger mit weniger Vorwissen ab.

Ermöglicht wurde der Dreh durch ein vom Institut für Lern-Innovation ausgeliehenes Videoset und einem Laptop mit der nötigen Videoschnittsoftware. Sobald die Lehrvideos fertig und überarbeitet sind, werden sie sowohl auf der Sinologie Homepage, als auch auf Youtube zu sehen sein.

 

Videodreh:

Die Teilnehmer an der Aktion "Filmdreh für das E-learning Projekt" simulieren einen typischen Unterrichtsverlauf mit Tablets, das ganze wird gefilmt. Die Teilnehmer sitzen an Tischen und nutzen Lehrbuch, sowie die Tabletts und schreiben auf diesen u.a. Schriftzeichen.Im März dieses Jahres wurde am Lehrstuhl für Sinologie das E-learning Projekt für den Chinesischunterricht eingeführt. Dieses Projekt entstand durch die Schenkung von Smartboards und Tablets in doppelter Klassenstärke durch die Firma Huawei im Jahr 2016. (Verlinkung zu weiteren Informationen.) Daraus ergaben sich neue Lehrmöglichkeiten für den Sprachunterricht, die das E-learning Team, finanziert aus Quis-Mitteln, in Zusammenarbeit mit dem Zentrum für Lern-Innovation an der FAU erarbeitet. Im Mittelpunkt dieser Möglichkeiten stehen vor allem die Software Smartamp für die Smartboards und die universitätsinterne Plattform StudOn.

Um das E-learning Projekt der Sinologie verbreiten und in einem größeren Rahmen vorstellen zu können, fand am 2. Oktober 2017 im Institut des Lehrstuhls für Sinologie ein Videodreh statt. Dabei wurden mit Studierenden der Sinologie verschiedene Szenen gefilmt, in denen gezeigt wird, wie die neue Technologie sowohl in den Unterricht als auch in das Lernen zuhause/ eigenständige Lernen? integriert werden kann. Das Team des E-learning Projekts, das derzeit aus Frau Henrike Rudolph, Frau Yang Cui, Frau Bang Ying und Frau Wenfeng Qian besteht, wurde dabei tatkräftig von dem Filmemacher Markus Tischner sowie Frau Iris Wunder, E-Learning-Koordinatorin der Philosophischen Fakultät und Fachbereich Theologie, unterstützt. Sobald der Film fertiggestellt wurde, wird er auch hier auf der Homepage zu sehen sein.

 

Workshop:

Am Donnerstag, den 12. Oktober 2017 fand der Lehrer-Fortbildungstag „Fachdidaktik Chinesisch“ in Form von zwei Workshops am Lehrstuhl für Sinologie in Kooperation mit dem Konfuzius-Institut statt. Der vom E-Learning durchgeführte Workshop trug den Titel „Integration neuer Lehrtechnologien in den Chinesisch-Unterricht – Einführung und praktische Anwendung“. Der Fokus lag hierbei auf der Einbeziehung von Smartboards und Tablets. Nach einer Eröffnung durch Frau Henrike Rudolph vom Lehrstuhl für Sinologie und Herrn Zheng Wei vom Konfuzius-Institut Erlangen-Nürnberg folgte eine Vorstellung des Projekts „QuiS“ (Qualität in Studium und Lehre) von Frau Dr. Iris Wunder, der E-Learning Koordinatorin der Philosophischen Fakultät und Fachbereich Theologie der FAU. Das QuiS-Projekt unterstützt die Lehrenden bei der Aneignung von Lehr- und Lernmethoden, die durch den technischen Fortschritt ermöglicht werden und neue didaktische Möglichkeiten öffnen.

Der Workshop wurde von der Chinesisch-Lektorin Frau Yang Cui geleitet und veranschaulichte die Vorteile einer Erweiterung der traditionellen Lehrmethoden durch innovative Lehrtechnologien. Dabei wurden unter anderem die Lernsoftware SmartAmp und die Plattform StudOn vorgestellt und deren Nutzung im Unterricht veranschaulicht. Beide beinhalten Programme, die dem Lernfortschritt der Studierenden im Sprachunterricht und auch außerhalb dienen. Da jedem Teilnehmer des Workshops ein Tablet zur Verfügung gestellt wurde, konnten sich diese unter Anweisungen an den Portalen ausprobieren. Zudem wurden realistische Übungen aus dem alltäglichen Chinesisch-Unterricht gestartet, die den Teilnehmern ein authentisches Bild von den neuen Lehrmethoden gegeben haben.
Abgerundet wurde der Workshop mit einer kurzen Vorstellung weiterer Funktionen in SmartAmp durch Frau Bang Ying und einer Einführung zu der Erstellung und Funktionsweise der Lernprogramme in StudOn durch Frau Leonie Sterzel.

 

 

Feierliche Eröffnung des Lehramtsstudiengangs „Erweiterungsfach Chinesisch“:

Erlangen – Am 5. Dezember 2016 fand im Wassersaal der Orangerie die feierliche Eröffnung des Lehramtsstudiengangs „Erweiterungsfach Chinesisch“ statt. In diesem Rahmen erfolgte auch der Dank von der Sinologie und der Universität an die Firma Huawei Technologies Deutschland GmbH: Sie begleitet und unterstützt durch eine großzügige Schenkung die mediale Neugestaltung des Chinesischunterrichts mit Smartboards, Tablets und technischer Infrastruktur in doppelter Klassenstärke. So wird der systematische Aufbau neuer didaktischer Konzepte möglich, dessen Ergebnisse angehenden Chinesischlehrenden und bereits in diesem Bereich Tätigen über den Lehrstuhl Sinologie in Zusammenarbeit mit dem Institut für Lern-Innovation (ILI) der FAU zur Verfügung gestellt werden.Eröffnet wurde die Veranstaltung von Prof. Dr. Antje Kley, Vizepräsidentin für Lehrerinnen- und Lehrerbildung und Chancengleichheit der Universität. Als Schirmherrin des Programms „Qualität in Studium und Lehre an der FAU – QuiS“ stellte sie die notwendige Verzahnung technischer neuer Möglichkeiten mit deren methodischer Ausarbeitung in den Mittelpunkt ihres Dankes. Finanziell basiert die Fortführung dieses Programms auf der gerade erfolgten Bewilligung der zweiten Förderphase des QuiS-Projekts durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung. Dies ist Voraussetzung für die Fortführung der intensiven Förderung der didaktischen Aufbauarbeiten auf Basis der neuen Medien durch das Institut für Lern-Innovation der FAU und den Lehrstuhl Sinologie.Ministerialrat Robert Gruber vom bayerischen Staatsministerium für Bildung und Kultus, Wissenschaft und Kunst verriet bereits durch seine Einleitung in chinesischer Sprache viel von der Weitsicht und der Bedeutung, die das Staatsministerium der Verankerung des Chinesischen in der Lehrerbildung beimisst. Die Notwendigkeit eines Studiengangs für das Lehramt Chinesisch sei allein daran zu erkennen, dass bereits jetzt an acht Schulen in Bayern Chinesisch als mündliches Abiturfach angeboten werde. Für die folgenden Jahre sei geplant, Chinesisch als zweite Fremdsprache und somit auch als schriftliches Abiturfach anzubieten. Die jetzigen Lehrer hätten allerdings noch nicht die notwendigen Qualifikationen und didaktischen Fähigkeiten Chinesisch zu unterrichten, da es bisher schlicht keine Möglichkeit gibt, diese in Bayern zu erwerben. Die Einrichtung des Erweiterungsfachs Chinesisch an der FAU sei daher ein wichtiger Schritt zum systematischen Aufbau des Chinesischen als ein solide fundiertes Unterrichtsfach an Gymnasien. Da die Universität hier eine multiplikatorische Funktion gerade auch im Einsatz neuer Medien übernimmt, war dem Staatsministerium daran gelegen, den Blick möglicher Spender über die Schulen hinaus auf die Universitäten zu richten.Natürlich war auch die Firma Huawei persönlich vertreten. Carsten Senz, Senior Manager Public Affairs & Government Relations Huawei Technologies Deutschland GmbH, übernahm zunächst die Aufgabe, das Unternehmen mit seinen Grundzügen vorzustellen. Das chinesische, global agierende Unternehmen legt ihm zufolge viel Wert auf Präsenz und Anpassung an die jeweilige Kultur und die Traditionen der Regionen. Deutschland stellt mit über 2000 Mitarbeitern einen wichtigen Standort dar. So befindet sich beispielsweise in München mit ca. 450 Mitarbeitern das größte firmeneigene Forschungszentrum in Europa. Als Beleg für die Verbundenheit mit den verschiedenen Regionen führte Senz die alle zwei Jahre erscheinende „Huawei Studie“( http://www.huawei-studie.de) an. Ihm persönlich liegt die mediale Unterstützung der Studierenden durch die Spende von Tablets und Smartboards besonders am Herzen, kann er sich doch als studierter Sinologe lebhaft an den zeitaufwendigen Umgang mit traditionellen Wörterbüchern im Papierformat erinnern. Die Digitalisierung stelle somit eine enorme Erleichterung für Studierende dar und könne den Umgang zwischen China und Deutschland für zukünftige Generationen maßgeblich erleichtern.Im Anschluss an den ersten Programmabschnitt folgte die feierliche Eröffnung des Studiengangs und die Übergabe der Schenkung von Carsten Senz an den Lehrstuhlinhaber der Sinologie, Prof. Dr. Michael Lackner.Um den Anwesenden die didaktischen Möglichkeiten des Unterrichts mit Tablets näher zu bringen, stellte Dipl.-Päd. Stefanie Zepf in einer kurzen Präsentation die Vorteile der medialen Neugestaltung im Sprachunterricht vor. Hierbei wird der traditionelle Unterrichtsstil durch innovative Elemente unterstützt.  Dabei überzeugt gerade die methodische Verzahnung von Unterricht und Nachbereitung, das sogenannte „blended-learning“: Im Klassenraum wird auf Grundlage neuer medialer Möglichkeiten unterrichtet und in der Nachbereitung auf den Datenpool des Unterrichts teilweise auch in vertiefter Form zurückgegriffen. Dieser Ansatz wurde von Yang Cui, Lektorin am Lehrstuhl für Sinologie, auf die konkreten Umsetzungsmöglichkeiten im Chinesischunterricht angewandt. Hierbei wird bestehende Software und lehrhafte Überlegungen zu Aussprache, Schriftzeichenerwerb, Vokabeltraining und Hörverständnis, mit eingebunden. Die neuen Unterrichtsformen am Lehrstuhl für Sinologie wurden in einem kurzen Film dargestellt, der eine Gemeinschaftsproduktion von Lehrstuhl und ILI unter Mitarbeit von Studierenden aus den Bereichen der Didaktik und dem der Sinologie erstellt wurde.An die Präsentation schloss sich der Dank des Lehrstuhls für Sinologie und des Konfuzius-Instituts an: Prof. Dr. Michael Lackner, Lehrstuhlinhaber der Sinologie, zeigte die Vorgeschichte der Etablierung des Lehramtsstudiengangs auf, dessen erste Bemühungen bereits vor über zehn Jahren ihren Anfang fanden. Der Entwicklungsprozess mündete nach ersten Überlegungen im Ministerium im Jahr 2003 nun—auch dank der stetigen Unterstützung des Konfuzius-Instituts Nürnberg-Erlangen sowie der tatkräftigen Entwicklung der formalen Struktur des Studiengangs durch Frau Anne Schmiedl, Lehrstuhlassistentin der Sinologie—in der erreichten Einrichtung des „Erweiterungsfaches Chinesisch“ in der Lehrerausbildung. Damit ist ein entscheidender Fortschritt in der Etablierung eines qualitativ hochwertigen Sprachunterrichts erreicht.Frau Prof. Dr. Esther-Maria Guggenmos, die die Lehrstuhlvertretung von Prof. Lackner als dem Direktor des Erlanger Forschungskollegs IKGF inne hat, koordiniert die vielschichtige Entwicklung in der momentanen Umsetzung, führte in ihrem Dank zunächst die Beiträge aller Beteiligten vor Augen und hieß die zukünftigen Lehramtsstudenten willkommen. Im Anschluss  stellte sie die zentralen Elemente und Besonderheiten des Lehramtsstudiengangs vor, der neben der Sprachausbildung auch Einblicke in die Kultur- und Geistesgeschichte sowie eine fachdidaktische Ausbildung vermittelt. Bereits in der Sprachausbildung in modernem Chinesisch werden auch Grundkenntnisse des klassischen Chinesisch vermittelt. Diese Verbindung von Tradition und Moderne zieht sich durch die gesamte Ausbildung – und es ist laut Guggenmos genau diese Kombination, welche maßgeblicher Faktor für die Popularität der Erlanger Sinologie ist. Studierende äußern sich positiv darüber, nicht vor die Wahl zwischen Tradition und Moderne gestellt zu werden, sondern durch die Verbindung beider Bereiche auch größere entwicklungsgeschichtliche Zusammenhänge darstellen zu können und damit zur eigenen Reflexion angeregt zu werden.Stellvertretend für das Konfuzius-Institut sprach die Direktorin Dr. Yan Xu-Lackner über die hervorragende Zusammenarbeit zwischen dem Lehrstuhl für Sinologie und dem Institut. Als Beispiele nannte sie unter anderem die gerade beendete Vortragsreihe über aktuelle Forschungen zur Seidenstraße sowie das vom Konfuzius-Institut getragene Kulturmagazin „Radio süß-sauer“, in welchem Studierende der Sinologie in eigener Regie monatlich einen Einblick in die chinesische Kultur liefern. Xu-Lackner freut sich besonders auf die Etablierung des Lehramtsstudiengangs als eines Studiengangs, der eben nicht nur sprachliche Fähigkeiten vermittelt, sondern ganz im Sinne der Lehrenden auch die Auseinandersetzung mit China in einem umfassenden Sinn einschließe und Emotionen nicht ausklammere. Dass dies großen Einsatz und Durchhaltevermögen voraussetzt, drücke sich bereits in einem chinesischen Sprichwort aus, den Sie dem Studiengang als guten Wunsch mit auf den Weg gab: „Es dauert zehn Jahre, einen Baum hochzuziehen, aber hundert Jahre, um ein Talent heranzuziehen“ „十年树木,百年树人“.Mit drei Einlagen sorgte Linlin Fan von der Hochschule für Musik in Nürnberg für die musikalische Untermalung der Veranstaltung. Mit Beiträgen von Mozart über Ravel bis hin zu einer auskomponierten Improvisation moderner chinesischer Filmmusik (Wòhǔ Cánglóng 臥虎藏龍 / Crouching Tiger, Hidden Dragon) spannte sie auf hohem musikalischen Niveau gekonnt den Bogen zwischen West und Ost und verlieh der Veranstaltung damit einen angemessenen Rahmen.Die Eröffnungsfeier wurde mit einem Buffet im Foyer des Wassersaales abgerundet. Die Theatergruppe der Sinologie begleitete mit einer Aufführung das gemeinsame Essen. Sie zeigten unter der Leitung der Lektorin Yang Cui die klassische Liebesgeschichte der „Butterfly Lovers“, eine der großen chinesischen Volkserzählungen, die sich um eine Erzählung aus dem 4. Jahrhundert über das Verhältnis des Liebespaares Liang Shanbo und Zhu Yingtai rankt. Vom Publikum wurde das sprachliche und spielerische Können der Studenten mit großem Applaus belohnt.So stellte diese Veranstaltung einen würdigen Auftakt zur Einführung des neuen Studiengang „Erweiterungsfach Chinesisch im Lehramtsstudiengang an Gymnasien“ an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg dar. Zukünftig können Studierende hier mittels modernster Hilfsmittel durch die großzügige Spende der Firma Huawei Chinesisch lernen und dafür wird allen Beteiligten an diesem Prozess noch einmal recht herzlich gedankt!

Bericht der Plattform „FAU aktuell“