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Vergangene Vorträge

Mittwoch, 11. Januar 2017, 12.15 Uhr, Wassersaal der Orangerie, Schlossplatz 1, Erlangen

Alte Lösungen für neue Probleme: Obwohl das heutige China vom wirtschaftlichen und technischen Fortschritt geprägt ist, spielen uralte Traditionen und Rituale im Alltag nach wie vor eine große Rolle. So befragen viele Menschen Orakel, um Antworten auf Fragen wie „Werde ich ein glückliches Leben führen?“ oder „Werde ich im Beruf Erfolg haben?“ zu erhalten. Das ist vergleichbar mit dem Lesen von Horoskopen oder dem Kartenlegen. Die Orakel beziehen sich häufig auf historische Ereignisse oder Persönlichkeiten. Welche Rolle die Geschichte für individuelle und kollektive Entscheidungen in China spielt, ist Thema der öffentlichen Dreikönigsvorlesung des Instituts für Sprachen und Kulturen des Nahen Ostens und Ostasiens der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU). Die Vorlesung findet am Mittwoch, 11. Januar, um 12.15 Uhr im Wassersaal der Orangerie statt und wird dieses Mal vom Lehrstuhl für Sinologie ausgerichtet.

Anspielungen auf die Vergangenheit sind in der chinesischen Sprache und Lebenswelt allgegenwärtig: in Gestalt von Sprichwörtern und Redewendungen, aber auch in Literatur, Drama und der Populärkultur. Beispielsweise geht das chinesische Sprichwort „Spricht man von Cao Cao, dann kommt er“ auf die historische Person Cao Caos zurück und entspricht in etwa dem deutschen „Wenn man vom Teufel spricht“. Der Hintergrund: Cao Cao kam zu einer Besprechung, bei der seine Ermordung geplant werden sollte.

Anhand von chinesischen Losorakeln zeigt Prof. Dr. Michael Lackner, Inhaber des Lehrstuhls für Sinologie der FAU und Direktor des Internationalen Kollegs für Geisteswissenschaftliche Forschung „Schicksal, Freiheit und Prognose. Bewältigungsstrategien in Ostasien und Europa“ (IKGF), wie stark die Vergangenheit nach wie vor das persönliche und politische Verhalten in China beeinflusst und bestimmte Muster hervorbringt. Wenn sich beispielsweise eine historische Persönlichkeit in einer bestimmten Situation für ein bestimmtes Vorgehen entschieden hat und das zu einem guten oder schlechtem Ausgang geführt hat, dann werden Analogien zur eigenen, aktuellen Situationen gezogen. Konkret geschieht dies mit Hilfe der Losorakel, die sich einem Motiv aus der Geschichte zuordnen lassen. So gibt es einen Orakelspruch, der lautet „Wang Lan erhält das Schwert“, das auf eine historische Situation anspielt. Wang Lan soll von seinem sterbenden Bruder ein Schwert übergeben worden sein, mit der Weissagung, dass seine Nachkommen es zu hohen Positionen und Ehren bringen würden – was dann auch eintrat. Dieser Orakelspruch kann dann auf die eigene Lebenssituation übertragen werden.

Prof. Dr. Michael Lackner, Tel.: 09131/85-20619, michael.lackner@ikgf.uni-erlangen.de

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Studierende,

wie auch in den vergangenen Semestern lädt im Wintersemester 2016/2017 das Internationale Kolleg für Geisteswissenschaftliche Forschung „Schicksal, Freiheit und Prognose. Bewältigungsstrategien in Ostasien und Europa“ der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg dienstagabends zu einer Vorlesungsreihe ein, in der die Forschenden des Kollegs und eingeladene Gäste über ihre Forschungsarbeit im Rahmen der Kollegsthematik sprechen.

Die unten aufgelisteten Vorträge finden dienstags von 18:00 c.t. bis 19:45 Uhr statt.
Veranstaltungsort ist das Internationale Kolleg für Geisteswissenschaftliche Forschung, Hartmannstr. 14, Gebäude D1, Seminarraum, 91052 Erlangen.

Die Vorlesungstermine für das Wintersemester 2016/2017 im Einzelnen:

18.10.2016 “So werden uil grosser nuÿung inder welt”: German Vernacular Translations of John of Rupescissa‘s Vade mecum in tribulatione (1356)

Robert E. Lerner (History of Medieval Europe, Northwestern University)

25.10.2016 Aspects of the Computistic Argument in Song Dynasty Cosmological Visualizations

Holger Schneider (Chinese Studies, FAU Erlangen-Nürnberg)

08.11.2016 Tezcatlipoca’s Smoking Mirror: Fate, Agency and Divination among the Aztecs

Isabel Laack (Study of Religions, Heidelberg University)

15.11.2016 Political Theory in the Middle Ages and the Art of Mastering the Human World’s Uncertainty

Bee Yun (Political Science and Diplomacy, Sungkyunkwan University Seoul; IKGF Visiting Fellow)

22.11.2016 Resources of Prognosis in the Byzantine Empire

Michael Grünbart (Byzantine and Modern Greek Studies, University of Münster)

29.11.2016 Serving a Higher Purpose: Divination and the Reform of Spirit-Writing in Republican China

Matthias Schumann (Goethe University Frankfurt)

13.12.2016 Disasters and Celestial Phenomena in Eleventh-Century Political Discourse in China

Martin Kroher (Chinese Studies, FAU Erlangen-Nürnberg; IKGF Research Fellow)

10.01.2016 Aesthetic Dimensions of Rituals

Aida Bosch (Sociology, FAU Erlangen-Nürnberg)

17.01.2016 Towards a New Philosophy of History? The Morphology of Cultures and the Limits of Individual Freedom

David Engels (Roman History, Université Libre de Bruxelles)

24.01.2016 Letting the Right Ones In: Court-Sanctioned Memories of Diviners, Healers, and Artisans in Five Mid-Sixth- to Mid-Seventh-Century Dynastic Histories

Stephan Kory (Chinese Studies; IKGF Visiting Fellow)

31.01.2016 Interpreting the Mandate (ming 命) in Premodern China: Zhu Xi’s (1130-1200) Philosophical and Mantic Discourse

Maud M’Bondjo (Chinese Studies, Centre de Recherche sur les Civilisations de l’Asie Orientale; IKGF Visiting Fellow)

07.02.2016 Theorizing Prediction

Philipp Balsiger (Philosophy, FAU Erlangen-Nürnberg; IKGF Visiting Fellow)

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Studierende,

wir möchten Sie gerne auf die folgende Einladung zur Lesung und zum Werkstattgespräch aufmerksam machen:

Wilde Gedanken bei bewölktem Himmel – Notizen aus Hongkong

Die Erlanger Sinologin Dr. Monika Gänßbauer wird an diesem Abend den Autor Leung Ping-kwan (1949-2013) vorstellen und einen kleinen Einblick in sein Werk geben. Leung Ping-kwan gehört zu den bedeutendsten Autoren der Metropole Hongkong. Seine „Notizen aus Hongkong“ liegen seit Kurzem erstmals auf deutscher Sprache vor, übersetzt von Dr. Gänßbauer und dem Germanisten Tang Wei. Auch von der Arbeit an der Übersetzung wird Frau Gänßbauer berichten. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen, an diesem Abend Leung Ping-kwans Texte kennenzulernen.

Ort: VHS Erlangen, Club International (Friedrichstr. 17)

Zeit: Dienstag, den 7. Juni 2016, 18:00 Uhr

Eintritt: frei

Sehr geehrte Damen und Herren,

im Rahmen eines Visiting Professorships der FAU wird die Spezialistin für chinesischen Buddhismus und Kunst der Seidenstrasse, Prof. Dr. Ng Zhiru (Pomona College, California), am 25. Mai einen Workshop und am Tag davor, Dienstag, den 24. Mai 2016, einen öffentlichen Vortrag anbieten:

Lecture
Prof. Dr. Ng Zhiru
(Professor of Religious Studies, Pomona College, California):
„Passage to the Land of Bliss:  Kṣitigarbha in the Art and Architecture of Dunhuang Mogao Caves.“

Tuesday, May 24, 18:00 c.t.
Kollegienhaus Raum KH 1.013

In Modern Chinese Buddhism, the bodhisattva Kshitigarbha, known as Dizang 地藏 in China, is most popular in East Asian Buddhism for his role as Lord of the Underworld. The transformation of Dizang from a relatively generic bodhisattva in the Indian Mahāyāna pantheon to the Lord of Underworld is visually and spatially mapped especially in the art and architecture of Mogao caves at Dunhuang. In the localized expression at the Mogao caves, this religious transformation is effectuated through visual and spatial paradigm shifts whereby Dizang emerged as the main icon of veneration in an increasingly standardized location of cave architecture. The speaker will discuss both visual and textual evidence to explain plausible broader patterns of changes in iconic worship that were crystallized in Mogao Cave art of the tenth century.

Workshop
Prof. Dr. Ng Zhiru and Prof. Dr. Esther-Maria Guggenmos
“Tracing Imaginations of the Afterlife on the Silk Road – Transformations of Bodhisattva Kṣitigarbha (Dizang) at Dunhuang”
Wednesday, May 25, 12:30 p.m. – 17:00 p.m.
Artilleriestr. 70, Raum 00.111

Der Vortrag ist zugleich auch der erste Vortrag in einer Reihe von Vorträgen zur Seidenstrasse unter dem Titel „Entangled Exchange: Aktuelle Forschungen zur Seidenstrasse zwischen China und Europa“ welche der Lehrstuhl Sinologie in diesem Jahr zusammen mit dem Konfuzius-Institut Erlangen-Nürnberg anbieten wird. Die Ankündigung der Reihe erfolgt gesondert.

Zum Vortrag sind alle willkommen. Bei Interesse am Workshop melden Sie sich bitte bei mir kurz per Email (esther-maria.guggenmos@fau.de) an.

Herzlichen Dank
und freundliche Grüße

Esther-Maria Guggenmos

Aktuell ist die Seidenstraße in aller Munde, versucht China doch gerade, die alte Handelsroute, die vor über 2000 Jahren als Verbindung zwischen Asien und Europa einen Grundstein der Globalisierung legte, wiederzubeleben. Mit dem Ausbau einer „Neuen Seidenstraße“ hat die chinesische Regierung ein wirtschaftlich ambitioniertes Projekt in Angriff genommen. Im Zuge dieses Projekts gerät auch die historische Seidenstraße wieder in den Blickpunkt. Einblicke in das weite Feld der Seidenstraßenforschung gibt die sechsteilige Vortragsreihe zum Thema „Entangled Exchange: Aktuelle Forschungen zur Seidenstraße zwischen China und Europa“, eine gemeinsame Veranstaltung des Konfuzius-Instituts Nürnberg-Erlangen und des Lehrstuhls für Sinologie an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg.

Seit Ferdinand von Richthofen im Jahr 1877 den Begriff der Seidenstraße prägte, wurde die Forschung zu Han­del, Politik, und kultureller Verwobenheit entlang dieses Netzes von Handelswegen immer wieder inspiriert. Standen die Arbeiten zu Beginn des 20. Jahr­hunderts noch unter dem Zeichen kolonialistischer Expedi­tionen, ist in den vergangenen Jahrzehnten China führend in der archäologischen Erforschung der Seidenstraße im Tarimbecken. International haben sich Forscherverbünde wie das International Dunhuang Project (http://idp.bbaw.de) entwickelt, welches unter Beteiligung der großen inter­nationalen Sammlungen Manuskripte und archäologische Funde präzise digitalisiert und aufarbeitet. In Deutschland ermöglichen die Akademien der Wissenschaften fundierte Langzeitprojekte (Turfanforschungsstelle, Berlin; Hand­schriften aus Gandhāra, München; buddhistische Stein­schriften, Heidelberg). Durch die international und im deutschsprachigen Raum starke Expertise zur Seidenstra­ße wird es möglich, transkulturelle Austauschprozesse zu beschreiben, welche in ihrer Komplexität und globalen Vernetzung durchaus Parallelen zu heutigen gesellschaftli­chen Entwicklungen erkennen lassen.

Auch im Zuge des wirtschaftlich ambitionierten Projekts einer „Neuen Seidenstraße“ von Seiten Chinas gerät die historische Seidenstraße wieder in den Blick: Was prägt die gegenwärtig so starken Forschungen zu den alten Handelswegen? Wie tief verstehen wir die erhaltenen Manuskripte und Inschriften? Was ist das inhaltliche und analytische „Mehr“, das uns die Seidenstraßenforschung durch ihre Arbeiten zu sozialem Leben und kulturellen Austauschprozessen ermöglicht? In der Vortragsreihe ge­ben einschlägig arbeitende Wissenschaftler Einblicke in aktuelle Themen der Seidenstraßenforschung.

 

Die Vortragsreihe hält bis November 2016 die folgenden Themen bereit:

24.05.2016 Ng Zhiru (Pomona College, Kalifornien)

Passage to the Land of Bliss: Kṣitigarbha in the Art and Architecture of Dunhuang Mogao Caves

Kollegienhaus, Raum KH 1.013

09.06.2016 Ralph Kauz (Universität Bonn)

Eine Seidenstraße? Verbindungen von Land- und Seewegen

Kollegienhaus, Raum KH 0.023

23.06.2016 Peter Kupfer (Johannes-Gutenberg-Universität Mainz)

Weinstraße vor der Seidenstraße: Aspekte der neolithischen und antiken Alkoholkultur Chinas und Eurasiens
Kollegienhaus, Raum KH 0.023
07.07.2016 Yukiyo Kasai (Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften)

Old Uyghur Divination Literature and its Development on the Silk Road

Kollegienhaus, Raum KH 0.023

27.10.2016 Esther-Maria Guggenmos (Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg)

Seidenstraße – Straße der Gerüche. Der chinesische Buddhismus entlang der Seidenstraße aus olfaktorischer Sicht

Kollegienhaus, Raum KH 1.020

10.11.2016 Lothar Ledderose (Universität Heidelberg)

Seidenstraße im Rückwärtsgang. Die Versteinerung buddhistischer Sutren in China
Kollegienhaus, Raum KH 1.020

 

Ng Zhiru ist Professorin für Religionswissenschaft am Pomona College in Kalifornien und selbst in der buddhistischen Tradition ordiniert. Nach dem Studium in Singapur, Michigan und Arizona spezialisierte sie sich auf dem Gebiet chinesisch-buddhistischer Kunst und Geschichte auf die Frage der Transformation des Bud­dhismus von Indien nach China entlang der Seidenstraße. Bodhi­sattva Dizang ist als Beschützer der Unterwelt in China zu einer zentralen Figur religiösen Lebens geworden. Er erlangte diese Rolle allerdings erst nach und nach in einem komplexen Transmis­sionsprozess, welcher sich in den Mogao-Höhlen bei Dunhuang analysieren läßt. Ng Zhiru hat hierzu einschlägig publiziert (The Making of a Savior Bodhisattva: Dizang in Medieval China, Ho­nolulu 2007) und wird im Vortrag die visuellen und räumlichen Paradigmenwechsel vor Augen führen, die in den Mogao-Höhlen die Wandlung des Bodhisattvas nachvollziehbar machen. Die Mogao-Höhlen gehören mit ihren beeindruckenden Buddha-Statuen, Skulpturen und Wandmalereien seit 1987 zum UNESCO-Welterbe.

Ralph Kauz ist einer der wenigen Sinologen, die durch das zu­sätzliche Studium der Iranistik zentralasiatische Austauschpro­zesse entlang der Seidenstraße in großer Tiefenschärfe analy­sieren können. Nach dem Studium in Stuttgart, Freiburg, Taipeh, München und Teheran, und der Promotion und Habilitation in München war Kauz an der Österreichischen Akademie der Wis­senschaften tätig, bevor er 2010 die sinologische Professur in Bonn annahm. Kauz veröffentlichte u.a. zu chinesisch-islamischen Beziehungen (Politik und Handel zwischen Ming und Timuriden, Wiesbaden 2005), zu Geschichte, Handel und Kultur der Pferde in Asien (Pferde in Asien, Wien 2009), aber auch zur maritimen Sei­denstraße (Aspects of the Maritime Silk Road, Wiesbaden 2010). Land- und Seewege der Seidenstraße wurden in der Vergangen­heit meist separat betrachtet. Kauz widmet sich im Vortrag der Verknüpfung und dem Zusammenspiel von Land- und Seewegen der Seidenstraße.

Peter Kupfer lehrte von 1980-2012 an der Johannes Guten­berg-Universität Mainz in Germersheim und trug durch seine intensive Forschung, Herausgeberschaften und Funktionen als Vorsitzender des Fachverbandes Chinesisch und der International Society for Chinese Language Teaching wesentlich zur Entwicklung des chinesischen Sprachunterrichts bei (2000 Freundschaftspreis für Sprache und Kultur der VR China, 2012 Friedhelm-Denning­haus-Preis des Fachverbandes Chinesisch). Neben seinen Arbei­ten zum Judentum in China (Youtai – Presence and Perception of Jews and Judaism in China, Zürich 2008), widmet er sich gegenwärtig insbesondere der Kultur der Seidenstraße. Kupfer unternahm von 2008-2014 mehrere Forschungsreisen an den zentralasiatischen, chinesischen und iranischen Seidenstraßen. Er ging auch der Rolle des Weins in der chinesischen Kultur nach (Wine in Chinese Culture – Historical, Literary, Social and Global Perspectives, Münster 2010). Die beiden letzteren Themen ver­bindet er im Vortrag miteinander: Präsentiert werden Ergebnisse, die zeigen, dass die Geschichte der Wein- und Fermentationskul­tur als pan-eurasisches Ereignis zu interpretieren ist.

Yukiyo Kasai ist Arbeitsstellenleiterin des Akademienvorhabens Turfanforschung an der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften. Der Schwerpunkt von Kasais Forschung liegt in altuigurischer Philologie. Sie beschäftigt sich vor allem mit den altuigurischen buddhistischen Texten in der Berliner Tur­fan-Sammlung, die im Ergebnis von vier deutschen Expeditionen am Anfang des 20. Jh. aus Zentralasien entstand. Zu ihren Ver­öffentlichungen gehören „Die uigurischen buddhistischen Kolo­phone“ (Turnhout 2008) und „Der alttürkische Kommentar zum Vimalakīrtinirdeśa-Sūtra“ (Turnhout 2011). Die Hoffnungen und Ängste der Bevölkerung spiegeln sich in der Omenliteratur der Seidenstraße wider. Kasai stellt im Vortrag die einschlägigen altuigurischen Texte vor.

Esther-Maria Guggenmos vertritt in Erlangen den Lehrstuhl Sinologie. Sie studierte in Münster, Taipeh und Bonn Sinologie und Religionswissenschaft und spezialisierte sich auf Themen des chinesischen Buddhismus, buddhistische Transmissionsprozes­se, sowie damit zusammenhängende Aspekte der Archäologie, Kunst und Kultur der Seidenstraße. Nach der Promotion zum chinesischen Gegenwartsbuddhismus (Ghent) baute sie das In­ternationale Forschungskolleg in Erlangen mit auf und analysiert in diesem Kontext das Verhältnis des chinesischen Buddhismus zur Divination. Zu ihren Veröffentlichungen zählen „Im Netz des Indra“ (zus. mit A. Wilke, Münster 2008), und „’I believe in Bud­dhism and Travelling‘ – Denoting Oneself a Lay Buddhist in Con­temporary Urban Taiwan“ (Würzburg 2016). Als Sprecherin des Arbeitskreises „Religionsästhethik“ (DVRW) arbeitet sie zur Welt der Gerüche im chinesischen Buddhismus.

Lothar Ledderose ist Seniorprofessor der Kunstgeschichte Ost­asiens an der Universität Heidelberg. Zu seinen Büchern gehören „Mi Fu and the Classical Tradition of Chinese Calligraphy“ (Prin­ceton 1979) und „Ten Thousand Things. Module and Mass Pro­duction“ (Princeton 2000). Er leitet aktuell das Forschungsprojekt der Heidelberger Akademie der Wissenschaften zu den in Stein gemeißelten buddhistischen Sutren in China. 2005 erhielt er den Balzan-Preis.

 

Veranstaltungsort: Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg
Kollegienhaus
Universitätsstraße 15
91054 ErlangenDie Raumnummer ist den jeweiligen Vorträgen zu entnehmen.
Veranstaltungsbeginn: jeweils um 18:15 Uhr
Eintritt: frei

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Studierende,

wie auch in den vergangenen Semestern lädt im Sommersemester 2016 das Internationale Kolleg für Geisteswissenschaftliche Forschung „Schicksal, Freiheit und Prognose. Bewältigungsstrategien in Ostasien und Europa“ der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg dienstagabends zu einer Vorlesungsreihe ein, in der die Forschenden des Kollegs und eingeladene Gäste über ihre Forschungsarbeit im Rahmen der Kollegsthematik sprechen.

Die unten aufgelisteten Vorträge finden (bis auf die gekennzeichneten Ausnahmen) dienstags von 18:00 c.t. bis 19:45 Uhr statt.
Veranstaltungsort ist das Internationale Kolleg für Geisteswissenschaftliche Forschung, Hartmannstr. 14, Gebäude D1, Seminarraum, 91052 Erlangen.

Die Vorlesungstermine für das Sommersemester 2016 im Einzelnen:

April 12, 2016     Adam Yuet Chau  (Anthropology of Modern China, University of Cambridge): Divination and the Discursive Modality of Doing Religion

April 19, 2016     Peter Forshaw (Center for History of Hermetic Philosophy and Related Currents, University of Amsterdam): Tommaso Campanella’s The City of the Sun (La città del Sole, 1602) as the Model for a Society Governed by Astrology

April 26, 2016     Vera Dorofeeva-Lichtmann (UMR 8173 Chine-Corée-Japon, Centre National de la Recherche Scientifique/École des Hautes Études en Sciences Sociales, Paris; IKGF Visiting Fellow): From Divination to Cartography: ‚Cosmograph‘ (shi 式) Boards in Early China and ‚Cosmograph‘-Tailored Maps in Late East Asia

May 3, 2016     Francesca Fiaschetti (Martin Buber Society of Fellows, Hebrew University of Jerusalem): Divination under Mongol Rule (13th–14th centuries): Inner and East Asian Connections

May 24, 2016     Philip Jany (Medieval History, FAU Erlangen-Nürnberg; IKGF Visiting Fellow): Prophecy and Propaganda: Eschatology, Apocalypticism, and Millenarianism in the Struggle between regnum and sacerdotium (1075–1250)

May 31, 2016     Joachim Kurtz (Intellectual History, Cluster of Excellence “Asia and Europe in a Global Context”, Heidelberg University): Sociology as Divination: Predicting Patterns of Human Association in Late Qing China

June 7, 2016     Gerrit Jasper Schenk (Medieval History, TU Darmstadt): Taming the Future in the European Middle Ages? Fate, fortuna, providentia Dei, resicum: Steps towards a History of Concept

June 14, 2016    Stefano Manganaro (Medieval History; IKGF Visiting Fellow): Coping with the Future in the Ottonian Age (10th to early 11th centuries): Transcendence, Contingency and Lack of Herrschaftsrationalität

June 21, 2016     Eduard Iricinschi (History of Ancient Christianity; IKGF Visiting Fellow): Negotiating Fate in Late Antique Magic and Apocalyptic Texts

June 28, 2016     Rui Kunze (Chinese Culture and Society, University of St. Gallen; IKGF Visiting Fellow): High up in the Air: The Imagination of the Future and the Writing of ‚Flying‘ in Early Chinese Science Fiction, 1902–1920

July 5, 2016     Nicolae Cristian Statu (Chinese Studies, FAU Erlangen-Nürnberg; IKGF Visiting Fellow): A Han Dynasty Alternative to the Book of Changes: Yang Xiong’s Taixuan jing (‚Canon of the Absolute Dark‘, 2 BC)

July 12, 2016    Diego Escámez de Vera (Ancient History, Complutense University of Madrid): Alterity and Divination in the Roman Empire

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Studierende,

auch in diesem Semester präsentiert das Asien-Pazifik-Kolloquium wieder eine Vortragsreihe, diesmal unter dem Titel „Neue Forschungsfelder der Region Asien-Pazifik“.

Die Vorträge finden jeweils mittwochs um 18 Uhr c.t. in Raum 00.111, Artilleriestr. 70, 91052 Erlangen (Sinologie Erlangen) statt.

Die Vorlesungstermine für das Sommersemester 2016 im Einzelnen:

11. Mai 2016 Emily Mae Graf (Heidelberg – Cluster Asia and Europe):
„Lu Xun in Museum Space – the Bureaucracy of Making of World Literary Heritage“
18. Mai 2016 Juliane Stein (FAU – Japanologie):
„Rekodierung des Monströsen. Geisterbestien und Zaubertiere in der japanischen Kinder- und Jugendbuchliteratur“
01. Juni 2016 Alex Zahlten (Harvard University – Department of East Asian
Languages and Civilizations); Diskutant: Jun.-Prof. DR. Martin Roth (Universität Leipzig – Japanologie):
„Untote Rhythmen: Zeitlichkeit und Medienkultur in Japan“
08. Juni 2016 Julia Hauser (FAU – Sinologie):
„Zur Persistenz von Fortschrittsideologemen in der VR China“
15. Juni 2016 Anne Schmiedl (FAU – Sinologie):
“ ‚Word magic‘ or ‚Playing with characters‘? Mantic Techniques and Indigenous Contemplations on Script in the Zichu 字觸 by Zhou Lianggong 周亮工 (1612-1672)“
22. Juni 2016 Selma Hertel (FAU – Sinologie):
„Verschiedene Aspekte der literarischen Übersetzungsarbeit aus dem Chinesischen ins Deutsche“
29. Juni 2016 Renée Gringmuth (FAU – Sinologie):
„Gesundheit und Ernährung: Gesunder Lifestyle im maoistischen China“
06. Juli 2016 Zheng Jiaxin (FAU – Germanistik und Komparatistik):
„Fingierte Wirklichkeit und konfigurierte Zeit in Gilgi – eine von uns und Der Regenbogen

 

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Studierende,

das Konfuzius-Institut Nürnberg-Erlangen lädt Sie am heutigen Freitag herzlich zu folgendem Vortrag ein:

Referent: Prof. Dr. Gabriel Felley (Fachhochschule Nordwestschweiz)
Thema: Zeitgenössische Begegnung mit dem Yi Jing

Zeit: Freitag, 22. Januar 2016, 18:30 Uhr
Ort: Konfuzius-Institut Nürnberg-Erlangen, Virchowstr. 23, 90409 Nürnberg

Das Yi Jing, das „Buch der Wandlungen“, ist einer der bekanntesten und ältesten der klassischen chinesischen Texte. Es beinhaltet eine Sammlung von 64 Hexagrammen mit zugehörigen Orakelsprüchen mit ausführlicher Kommentierung. Schon seit jeher spielt das Yi Jing zur Deutung der Zukunft eine große Rolle im chinesischen Alltag. Der Schweizer Yi Jing-Experte Gabriel Felley bietet in seinem Vortrag am 22. Januar 2016 eine Einführung in die Geschichte und die Struktur des Buchs der Wandlungen und zeigt dessen Schnittstellen mit den westlichen Naturwissenschaften auf. Anhand von zwei Beispielen zu kontroversen Themen des aktuellen Zeitgeschehens wird erklärt, wie das Yi Jing in der Praxis funktioniert und welche Möglichkeiten es zur Beantwortung ganz konkreter Fragen bietet.

Gabriel Felley ist Dozent für Wirtschaftsinformatik an der Fachhochschule Nordwestschweiz. Der studierte Physiker beschäftigt sich bereits seit den 1970er Jahren mit dem Thema Yi Jing. Seit 2013 hält er regelmäßig Seminare über das Yi Jing, zum Beispiel an der Fachhochschule Nordwestschweiz, der Hanoi School of Business und der Zhengzhou University. Im Sommer 2016 wird er im Rahmen eines Yi Jing-Seminars am Internationalen Kolleg für Geisteswissenschaftliche Forschung in Erlangen zu Gast sein.

Sehr geehrte Damen und Herren,

wie auch in den vergangenen Semestern lädt im Wintersemester 2015/16 das Internationale Kolleg für Geisteswissenschaftliche Forschung „Schicksal, Freiheit und Prognose. Bewältigungsstrategien in Ostasien und Europa“ der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg dienstagabends zu einer Vorlesungsreihe ein, in der die Forschenden des Kollegs und eingeladene Gäste über ihre Forschungsarbeit im Rahmen der Kollegsthematik sprechen.

Die unten aufgelisteten Vorträge finden (bis auf die gekennzeichneten Ausnahmen) dienstags von 18:00 c.t. bis 20:00 Uhr statt.
Veranstaltungsort ist das Internationale Kolleg für Geisteswissenschaftliche Forschung, Hartmannstr. 14, Gebäude D1, Seminarraum, 91052 Erlangen.
— English version —

Dear Ladies and Gentlemen,

The International Consortium for Research in the Humanities „Fate, Freedom and Prognostication. Strategies for Coping with the Future in East Asia and Europe“ of the Friedrich-Alexander University Erlangen-Nuremberg is delighted to announce its series of lectures to be held on Tuesday evenings during this coming winter semester 2015/16. The lectures intend to give our research fellows as well as invited guests the opportunity to present their research in the context of our consortium. As always, we warmly invite your participation.

The lectures will take place at the Consortium (Hartmannstr 14, Building D1, 91052 Erlangen).
They start at 6:15 p.m. and end at 7:45 p.m.

Die Vorlesungstermine im Einzelnen für das Wintersemester 2015:
The lectures during the winter semester 2015 are scheduled as followed:

October 13, 2015       Esther-Maria Guggenmos (Professor of Chinese Studies, FAU Erlangen-Nürnberg): Did the Most Common Practice in Chinese Popular Religion Originate in China? – Tracing the (Buddhist?) Temple Oracle Across Asia

October 20, 2015       Rolf Scheuermann (Tibetan Studies, IKGF Research Coordinator, FAU Erlangen-Nürnberg): Karma Tuning – Tibetan Buddhist Strategies for Coping with the Future

November 3, 2015      Monika Gänßbauer (Chinese Studies, FAU Erlangen-Nürnberg; IKGF Visiting Fellow): Popular Belief in Contemporary China – Findings from an Academic Chinese-Language Discourse

November 10, 2015    Fabian Schäfer (Professor of Japanese Studies, FAU Erlangen-Nürnberg; IKGF Visiting Fellow): From Cybernetics to Big Data – Science-Fictional and Socio-Philosophical Imaginations of a Predictable Future in Japan

November 17, 2015    Brandon Dotson (Tibetan Studies, Research Group “Kingship and Religion in Tibet”, Ludwig-Maximilians-University München; IKGF Visiting Fellow): Chance and Fortune in Old Tibetan Dice Divination and the Hunt

November 24, 2015    Andreas Holndonner (Medieval History, FAU Erlangen-Nürnberg; IKGF Visiting Fellow): Between Fate, Providentia Dei, and the Free Will – Investigations in Medieval Canon Law on the Basis of Selected Examples: The Collectio Hibernensis (8th c.)

December 08, 2015    Stephan Heilen (Professor of Classical Philology, Osnabrück University; IKGF Visiting Fellow): Extant Greco-Latin Horoscopes – Their Contexts and Uses

December 15, 2015    Thomas Meyer (Philosophy, Theory of Science, and the Study of Religions, Ludwig-Maximilians-University München; IKGF Visiting Fellow): “Momentarily I Am Studying Medieval Theories of Providence.” – Leo Strauss on Fate, Freedom, and Prognosis

January 12, 2016        Joachim Kurtz (Professor of Intellectual History, Cluster of Excellence “Asia and Europe in a Global Context”, Heidelberg University): Sociology as Divination – Predicting Patterns of Human Association in Late Qing China

January 19, 2016        Ulrike Ehmig (Archaeology and Ancient History, SFB 933 “Material Text Cultures”, Heidelberg University): Rationale Zukunftsgestaltung in der römischen Antike [Lecture in German]

January 26, 2016        Klaus Herbers (Professor of Medieval History and Auxiliary Historical Sciences, IKGF Deputy Director, FAU Erlangen-Nürnberg): A Handbook of Prognostication in the Middle Ages – Concepts and Approaches

February 2, 2016        Michael Lackner (Professor of Chinese Studies, IKGF Director, FAU Erlangen-Nürnberg): Scholar Meets Expert – The Traditional Chinese Elite’s Assessment of Mantic Practices

Location: International Consortium for Research in the Humanities, Hartmannstr. 14, D1, 91052 Erlangen, Seminar Room.
Time: Tuesdays, 6:15pm – 7:45pm.

Sehr geehrte Damen und Herren,

in diesem Semester gestaltet das Asien-Pazifik-Kolloquium wieder eine Vorlesungsreihe unter der Überschrift „Sicherheit, Freiheit und Veränderung“.

Alle Interessierte sind herzlich eingeladen!

Zeit: Mittwoch, 18 Uhr c.t.

Ort: Raum 00.111, Artilleriestraße 70, 91052 Erlangen

 

9.12.2015

Geir Sigurdsson, University of Iceland

Ritual, Traditon and Individuality in Confucianism: A Case of Positive Freedom

Abstract: Li 禮, often translated as ‚ritual‘ or ‚ritual propriety‘, is one of the most controversial notions in Confucian philosophy. Due to the modern celebration of reason, individualism and progress, ritual tends to be understood as a fixed and rigorous expression of  reactionary traditionalism which has no place in a modernized society. I seek to challenge this view in this paper. Li certainly designates a structure of
learning and socialization grounded in tradition. It is a disciplining device, consisting largely in exercises of physical bearing and comportment that enable the practitioner to find – or rather make – his or her place in the ongoing development of human society. I will discuss the early Confucian views of the pedagogic and socializing role and purpose of li. I argue that the li exercises were not at all intended as formal, repetitive and thoughtless actions. On the contrary, they require critical contemplation, adaptation to changes, individuality and creativity in order to be enacted properly. They are therefore a profound source of meaning, and serve as an antidote to the dangers of social anomie. In modern terms, li could even be interpreted as existential devices for realizing positive freedom.

 

16.12.2015

Brandon Dotson, IKGF-Erlangen

The Rule of Law in Tibet-occupied China: Ninth-Century Codes and Cases from Dunhuang

 

13.01.2016

Toyomi Iwawaki-Riebel, FAU-Erlangen

Übersetzung: Veränderung oder Genealogie der Begriffe – „Freiheit“ nach der Meiji-Restauration in Japan#

 

20.01.2016

Bernadette Andreosso-O’Callaghan, University of Limerick, Ruhr-Universität Bochum

Chinese Direct Investment in the EU as a Solution to the EU De-Industrialisation Problem? Implications for EU Industrial Sovereignty

 

27.01.2016

Howard Loewen, FAU-Erlangen

Regionale Sicherheitsarchitektur in Ostasien: Wandel und Kontinuität

Sehr geehrte Damen und Herren,

Ab April 2015 findet als gemeinsame Veranstaltung des Konfuzius-Instituts Nürnberg-Erlangen und des Lehrstuhls für Sinologie an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg eine Vortragsreihe mit hochkarätigen Rednern zum Thema Abschied von der Revolution? – Neue Forschungsansätze zur modernen Geschichte Chinas statt.

Im Jahr 1995 publizierte die chinesischen Philosophen Li Zehou und Liu Zaifu ein Werk, in dem sie den Abschied von der Revolution beschworen, um nun endlich die Werte von wirtschaftlicher Entwicklung, individueller Freiheit, sozialer Gerechtigkeit und politischer Demokratie zu verwirklichen. Der Abschied von der maoistischen Geschichtsphilosophie hat nicht nur in China, sondern auch in der sinologischen Forschung seinen Niederschlag gefunden: nicht mehr Ideologie sondern Kultur prägt die neuen Meistererzählungen.

Diese Vorlesungsreihe versammelt eine Reihe von hochkarätigen Wissenschaftlern, die über diesen großen Wandel in der Forschung zur chinesischen Zeitgeschichte berichten und eine Einführung in neue Themen, Quellen und Methoden bieten.

Die Vortragsreihe hält bis Dezember 2015 die folgenden Themen für Sie bereit:

16.04.2015:
Prof. Dr. Mag. Felix Wemheuer
Maos Rebellen: Erinnerungen an die Kulturrevolution

Raum KH 0.020

07.05.2015:
Prof. Daniel Leese
Justiz und das Ende der Revolution: Der Umgang mit maoistischen Massenverbrechen in der frühen Reformära
Raum KH 0.023

25.06.2015:
Prof. William A. Callahan

Visualizing China and the World: Documentary Filmmaking as a Critical Method
Raum KH 0.023

15.10.2015:
Prof. Michael Schoenhals
The History of China’s Cultural Revolution: four decades of research revisited

Raum KH 1.013

05.11.2015:
Dr. Jennifer Altehenger
Raum schaffen für den Großen Sprung nach vorne: Möbel, Materialien, und Sozialismus in der frühen VR China

Raum KH 0.014

19.11.2015:
Prof. Dr. Stefan R. Landsberger
Chinese Dreams Past and Present

Raum KH 1.013

10.12.2015:
Prof. Dr. Marc Matten
Anekdoten, Gerüchte und Skandale – Geschichtsschreibung und ihre Krise in der VR China

Raum KH 1.013

Veranstaltungsbeginn:
jeweils donnerstags um 18 Uhr c.t.

Veranstaltungsort:

Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg
Kollegienhaus
Universitätsstraße 15
91054 Erlangen

Sehr geehrte Damen und Herren,

wie auch in den vergangenen Semestern lädt im Sommersemester 2015 das Internationale Kolleg für Geisteswissenschaftliche Forschung „Schicksal, Freiheit und Prognose. Bewältigungsstrategien in Ostasien und Europa“ der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg dienstagabends zu einer Vorlesungsreihe ein, in der die Forschenden des Kollegs und eingeladene Gäste über ihre Forschungsarbeit im Rahmen der Kollegsthematik sprechen.

Die unten aufgelisteten Vorträge finden (bis auf die gekennzeichneten Ausnahmen) dienstags von 18:00 c.t. bis 20:00 Uhr statt.
Veranstaltungsort ist das Internationale Kolleg für Geisteswissenschaftliche Forschung, Hartmannstr. 14, Gebäude D1, Seminarraum, 91052 Erlangen.

Die Vorlesungstermine im Einzelnen für das Sommersemester 2015:

April 14, 2015 Dr. Thomas Foerster (The Norwegian Institute in Rome, University of Oslo; IKGF Visiting Fellow): Prophecy, Politics and Performance in Twelfth-Century Europe

April 21, 2015 Dr. Ulrich Lau (Asien-Afrika-Institut, Universität Hamburg; IKGF Visiting Fellow: The Calendar and the Law: Hemerological and Legal Manuscripts in the Context of Qin and Han Tombs

April 29-30, 2015  Colloquium: Theology of Time in the Christian Middle Ages (details to be announced)

Prof. Dr. Wilhelm Schmidt-Biggemann (Institut für Philosophie, Freie Universität Berlin), Prof. Dr. Klaus Herbers (IKGF Deputy Director, FAU), Prof. Dr. Michael Lackner (IKGF Director, FAU), Prof. Dr. Georges Tamer (Lehrstuhl für Orientalische Philologie und Islamwissenschaft, FAU; IKGF Visiting Fellow)

May 5, 2015 Prof. Dr. Lingfeng Lü (Department of the History of Science and Scientific Archaeology, University, of Science and Technology of China): Astrological Interpretation of Comets and Fate under the Impact of Western Knowledge in Late Imperial China

May 6, 2015 (Wed.), 12:00 p.m., Lunch Lecture: Christian Eschatology under the Spell of Evolution Theory – The Case of Protestantism in Modern Japan

Prof. Dr. Mira Sonntag (Department for Christian Studies, Rikkyo University, Tokyo)

May 19, 2015 Prof. Dr. Piotr Gibas (Asian Studies, College of Charleston; IKGF Visiting Fellow): History as Future -Time, Prediction, and Historical Narrative in the Zuozhuan

June 2, 2015 Prof. Dr. Achim Mittag (Asien-Orient-Institut, Eberhard Karls Universität Tübingen): To Study the Past in order to know the Future: Notes on the Interrelationship between Historiography and Prophecy in Pre-Modern China

June 9, 2015 Prof. Dr. Daniel Schwemer (Institut für Altertumswissenschaften, Universität Würzburg): Livers, Lots & Birds‘ Flight: Oracle Practices of the Hittites in the Context of Divination in the Ancient Near East

June 16, 2015 Prof. Dr. Mariacarla Gadebusch Bondio (Institut für Geschichte und Ethik der Medizin, Technische Universität München): On a Threatened Future and the Promises of Predictive Medicine

June 23, 2015 Prof. Dr. Constance Cook (Department of Modern Languages & Literatures, Lehigh University; IKGF Visiting Fellow): Musical Performance and Personal Transformation: The Magic of Number Nine in Ancient China

June 30, 2015 Prof. Dr. Hans Ulrich Vogel (Abteilung für Sinologie und Koreanistik, Eberhard Karls Universität Tübingen; IKGF Visiting Fellow): An Interface between Prognostication, Fate and Knowledge: Mining and Deep Drilling in Chinese and European History

Alle Interessierten sind herzlich eingeladen!

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Studierende,

in diesem Semester gestaltet das Asien-Pazifik-Kolloquium wieder eine Vorlesungsreihe unter der Überschrift „Peripherie und Empire“.

Wir laden Sie herzlich dazu ein!

Programm zum Herunterladen
Zeit: Mittwoch, 18.15-19.45 Uhr
Ort: Erlangen, Kochstr. 4, Raum 5.054

29.04.2015  

Stefan Regnat, FAU, Ökonomie:
„Dominanz oder Dependenz? Chinas Außenpolitik in Asien im Lichte seiner wirtschaftlichen Entwicklung“

06.05.2015  

Heike Paul, FAU, Amerikanistik:
„Trying to Find China(town) – Konstruktionen chinesischer Kultur in den USA“

20.05.2015 

Marion Eggert, Universität Bochum, Sprache und Kultur Koreas:
„’In einer Ecke der Welt geboren‘: Peripheriebewusstsein und Strategien der Überwindung im vormodernen Korea“

10.06.2015 

Carsten Storm, FAU, Sinologie:
„Exotisches Japan. Taiwanische Texte, der Postkolonialismus und das Fiktionale“

19.06.2015  

Jörn Dosch, Universität Rostock, Internationale Politik und Entwicklungszusammenarbeit:
„Malaysias Internationale Beziehungen und die langen Schatten des britischen Kolonialismus“

08.07.2015

Oliver Kühne, FAU, Japanologie:
„(Neo-)Koloniale Erzählungen. Okinawa: Autochthone Identitäten zwischen Erinnerung und Widerstand

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Studierende,

am Mittwoch, den 27.5., um 18 Uhr c.t. hält Frau Prof. Dr. Nicoletta Pesaro vom Department of Asian and Northafrican Studies der Università Ca’Foscari, Venedig, einen Vortrag am Lehrstuhl für Sinologie, Artilleriestr. 70, Erlangen.

Der Titel des Vortrags lautet:

„The cultural turn in translation studies and Chinese translation. Asymmetric relations, manipulations, agents of translation and exchanges of capital”.

Alle Interessierten sind dazu herzlich eingeladen.

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Studierende,

der Lehrstuhl für Sinologie und das IKGF an der Universität Erlangen-Nürnberg laden herzlich ein zu einem

Vortrag von Prof. Dr. Kevin Chang
張谷銘
am Donnerstag, den 30.4.2015:

„Philology and Dongfangxue 東方學:
European Textual and Linguistic Studies in Republican China“

The first half of the twentieth century saw the introduction of Western philology to China. The Middle Kingdom had a long tradition of philology, or Kaozheng (考證). Why bother with Western philology? This talk will review the development of European philology by the early twentieth century and its impact on the academic interest of three leading Chinese scholars—Wang Guowei (王國維), Chen Yinke (陳寅恪), and Fu Sunien  (傅斯年). This review will show that what the Chinese scholars called Dunhuang Xue (敦煌學) or Dongfang Xue  (東方學) then was Europe’s oriental philology that came through the political, geographical, and cultural explorations of Central Asia by several Western and Asian countries. This paper will therefore connect important scholarly traditions in Europe and China in the early twentieth century, and shed new light on the history and historiography of European and Chinese scholarship.

Ort: Kollegienhaus, Raum 0.014
Beginn: 18 Uhr c.t.

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Studierende,

im Namen der drei orientalistischen Fächer an der FAU Erlangen-Nürnberg, Japanologie, Orientalistik und Sinologie, laden wir Sie herzlichst zur ersten

„Orientalistischen Dreikönigsvorlesung“

am 7. Januar 2015 im Wassersaal in der Orangerie, Schlossplatz 1, 91054 Erlangen
um 12.00 c.t. ein.

Prof. Dr. Georges Tamer, Lehrstuhl für Orientalische Philologie und Islamwissenschaft, wird über

„Betrachtungen zur Erinnerung und Identitätsbildung im Islam“

lesen.


Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Studierende,

wie auch in den vergangenen Semestern lädt im Wintersemester 2014/15 das Internationale Kolleg für Geisteswissenschaftliche Forschung „Schicksal, Freiheit und Prognose. Bewältigungsstrategien in Ostasien und Europa“ der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg dienstagabends zu einer Vorlesungsreihe ein, in der die Forschenden des Kollegs und eingeladene Gäste über ihre Forschungsarbeit im Rahmen der Kollegsthematik sprechen.

 

Die Vorlesungstermine im Einzelnen für das Wintersemester 2014/15:

21. Oktober 2014 Prof. Dr. Chang Chia-Feng (Department of History, National Taiwan University; IKGF Visiting Fellow): Prognostication and Diagnosis – Fate and Health of Children in Traditional Chinese Medicine

27. Oktober 2014 (Mon), 18 Uhr, Public Speech: „Tibetische Bön-Religion und Divination“ (Tibetan/English/German) with reception, Speaker: Ven. Lopön Trinley Nyima Rinpoche, Location: Aula, Schloss, FAU (Schlossplatz 4, 91054 Erlangen)

4. November 2014 Dr. Josefina Rodriguez Arribas (Warburg Institute, University of London; IKGF Visiting Fellow): Divination among Jews in the Middle Ages,  

11. November 2014 Dr. Ulrike Ludwig (Institut für Geschichte, Technische Universität Dresden; IKGF Visiting Fellow): Magical Choices. Geomancy as a Strategy in Politics and Everyday Life of Augustus Elector of Saxony (1526-1586)

18. November 2014 Prof. Dr. Reinhard Emmerich (Institut für Sinologie und Ostasienkunde, Universität Münster; IKGF Visiting Fellow): A Call to Self-Determination: The Anti-Guoyu (Fei Guoyu 非國語) of Liu Zongyuan 柳宗元(773-819)

25. November 2014 Dr. Uta Kleine (Historisches Institut, FernUniversität in Hagen; IKGF Visiting Fellow): Transgressing the Boundaries of Knowledge: Imagining Time and Mastering the Future in Medieval Visionary Literature

9. Dezember 2014 Prof. Dr. Lei Yi (Institute of Modern History, Chinese Academy of Social Sciences [CASS], Beijing; IKGF Visiting Fellow): Joint Event with the Graduiertenkolleg “Präsenz und implizites Wissen”: Post-Modernism and Post-Colonialism in the View of Modern China, Location: Senatssaal, Kollegienhaus, Universitätsstraße 15, 91054 Erlangen, Raum KH 1.011.

16. Dezember 2014 Dr. Lorenza Tromboni (Società Internazionale per lo Studio del Medioevo Latino, Firenze; IKGF Visiting Fellow): Divination in History: Political Prophecies in Italian Chronicles between Charles VIII of France and the Emperor Charles V

13. Januar 2015 Prof. Dr. Jürgen van Oorschot (Lehrstuhl für Altes Testament II, Fachbereich Theologie/Zentrum für die Anthropologie der Religionen, FAU; IKGF Visiting Fellow): Prophecy in the Ancient Near East and Israel between Policy and Deity

20. Januar 2015 Prof. Dr. Georges Tamer (Lehrstuhl für Orientalische Philologie und Islamwissenschaft, FAU; IKGF Visiting Fellow): Wine, Time and Coping with Fate in Pre-Modern Arabic Poetry

27. Januar 2015 Prof. Dr. Katja Triplett (Ostasiatisches Seminar, Georg-August-Universität Göttingen): On a Travel Poet’s Trail in Modern Japan: Celebrating Matso Bashô’s Heritage

3. Februar 2015 Prof. Dr. Jens Schlieter (Institut für Religionswissenschaft und Center for Global Studies, Universität Bern): Karma, Chance, or Simulation? The Salvific Structure of the Tibetan Buddhist Game “Ascending the Spritual Levels”

 

Die Vorträge finden – wenn nicht anders angegeben – dienstags von 18:00 c.t. bis 20:00 Uhr statt.
Veranstaltungsort ist das Internationale Kolleg für Geisteswissenschaftliche Forschung, Hartmannstr. 14, Gebäude D1, Seminarraum, 91052 Erlangen.

 

Alle Interessierten sind herzlich eingeladen!

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Studierende,

in diesem Semester gestaltet das Asien-Pazifik-Kolloqium wieder eine Vorlesungsreihe unter der Überschrift „Asiatisch-pazifische Vernetzungen“.

 

Wir laden Sie herzlich dazu ein!

Programm zum Herunterladen
Ort: Erlangen, Artilleriestraße 70, Raum 00.111
Zeit: Mittwoch, 18.15-19.45 Uhr

12.11.2014

Carsten Storm, FAU, Sinologie:
Nationaler Raum und Ozeanische Kultur in Taiwan

10.12.2014

Stefan Regnat, FAU, Ökonomie:
Rebalancing China — Die Folgen für die asiatischen Handelspartner Chinas

17.12.2014

Marc-André Matten, FAU, Sinologie:
Rōnin und Revolutionäre — Politische Netzwerke in Ostasien (1895-1925)

14.01.2015

Heike Paul, FAU, Amerikanistik:
Trying to Find China(town) — Konstruktionen chinesischer Kultur in den USA

21.01.2015

Monika Gänßbauer, FAU, Sinologie:
Texte und Thesen von Huang Jinshu — sinophoner Autor mit malaysischen Wurzeln

28.01.2015

Howard Loewen, FAU, Politikwissenschaft:
Wandel und Kontinuität in den Sicherheitsbeziehungen zwischen den Philippinen und den USA

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Studierende,

anlässlich des Besuchs des Ehrw. Lopön Trinley Nyima Rinpoche, eines angesehenen Lehrers der tibetischen Bön-Tradition, lädt das Internationale Kolleg für Geisteswissenschaftliche Forschung herzlich zum Vortrag ein:

„Tibetische Bön-Religion und Divination“

Ehrw. Lopön Trinley Nyima Rinpoche

Ort: Aula des Schlosses der FAU

Zeit: 27. Oktober 2014, 18:00 – 20:00 Uhr

Tibetisches Kulturereignis – Ritual im Kontext der Wissenschaft

Das Internationale Kolleg für Geisteswissenschaftliche Forschung ‚Schicksal, Freiheit und Prognose‘ befasst sich kultur- und epochenübergreifend mit Theorien und Praktiken der Prognose in Ostasien und Europa und den entsprechenden Vorstellungen vom individuellen und kollektiven Schicksal. In diesem Zusammenhang stehen auch Forschungen zum Verhältnis von Ritual und Prognose im Vordergrund unserer Untersuchungen. Dem Kolleg ist es besonders daran gelegen, noch lebendige Praktiken zu veranschaulichen.

Der Direktor des Kollegs, Prof. Dr. Michael Lackner, hat die Ehre, den Besuch des Ehrwürdigen Lopön Trinley Nyima Rinpoche, eines Meisters der tibetischen Bön-Religion, anzukündigen. Die Bön-Religion und ihre soziokulturellen Traditionen existierten bereits, ehe der Buddhismus in Tibet Einzug hielt (siebtes Jahrhundert n. Chr.). Folglich gilt die Bön-Religion als die älteste kulturelle Manifestation im Land des Schnees.

Lopön Trinley Nyima Rinpoche wurde 1962 in Nepal geboren; er gehört dem Geschlecht der spirituellen Meister der ‚Yangton‘, einer der ältesten Abstammungslinien der Bön-Religion, an. Er ist der Direktor der Bön Dialectic School des Neuen Menri-Klosters, das 1968 in der tibetischen Diaspora in Indien (Dolanji, Himachal Pradesh) gegründet wurde.

Im Rahmen seines Aufenthaltes wird Lopön Trinley Nyima Rinpoche einen dreidimensionalen Ritualgegenstand aus Ton herstellen, der Erlangen seiner Intention gemäß ‚Frieden und Wohlstand bringen soll‘. Besucher werden am Donnerstag, den 23. Oktober, von 16 Uhr bis 18 Uhr im Kollegsgebäude (Hartmannstrasse 14, D3, 91052 Erlangen) die Gelegenheit haben, den Entstehungsprozess mit zu verfolgen.

Am Montag, den 27. Oktober, wird Lopön Trinley Nyima Rinpoche in der Aula des Schlosses der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU) von 18 Uhr bis 20 Uhr einen öffentlichen Vortrag über tibetische Bön-Religion und Divination halten. Am Ende des Vortrags wird Lopön Trinley Nyima Rinpoche die Bedeutung des geschaffenen Objektes veranschaulichen und erklären. Er wird dabei den Gegenstand durch ein Ritual authentifizieren, um ihn Erlangen und dem Kolleg als Andenken an seinen Besuch und als Symbol des Friedens und des Wohlwollens zu überreichen.

Weitere Informationen finden Sie unter der Kollegsadresse http://www.ikgf.fau.de/events/upcoming-events/ritual-in-the-contxt-of-science.shtm,

sowie unter folgenden Adressen:

http://kwling.org/about/ponlop-rinpoche/

http://www.yanggon.org/styled/index.html

http://www.bonfoundation.org/aboutbon.html

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Studierende,

wie auch in den vergangenen Semestern lädt im Wintersemester 2014/15 das Internationale Kolleg für Geisteswissenschaftliche Forschung „Schicksal, Freiheit und Prognose. Bewältigungsstrategien in Ostasien und Europa“ der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg dienstagabends zu einer Vorlesungsreihe ein, in der die Forschenden des Kollegs und eingeladene Gäste über ihre Forschungsarbeit im Rahmen der Kollegsthematik sprechen.

Der erste Vortrag findet am 21.Oktober 2014 um 18:00 Uhr statt:

Frau Prof. Dr. Chang Chia-Feng 

(Department of History, National Taiwan University; IKGF Visiting Fellow)

wird zum Thema

“Prognostication and Diagnosis – Fate and Health of Children in Traditional Chinese Medicine” 

sprechen.

 

Veranstaltungsort ist das Internationale Kolleg für Geisteswissenschaftliche Forschung, Hartmannstr. 14, Gebäude D1, Seminarraum, 91052 Erlangen.

Alle Interessierte sind herzlich eingeladen!